Home Business HACKERWARNUNG: Vorsicht vor unbekannten USB Sticks!

HACKERWARNUNG: Vorsicht vor unbekannten USB Sticks!

Wer unerwartet einen USB-Stick im Briefkasten findet, sollte besser nicht zu neugierig sein.

Vorsicht Datenklau
Hacker, Datendiebe, Spione - VORSICHT bei USB STicks

Wer einen unbekannten USB Stick (flash drive) an seinen Rechner anschliesst, der muss damit rechnen, dass er soeben Opfer einer Hackerattacke wurde… das kann dramatische Folgen haben, vom Verlust der Kontrolle über den Computer und seinen Inhalt, bis hin zur Spionage (Online-Banking, Passwörter usw.).

Das Prinzip von Hackern ist bei Weitem nicht neu, Spionage mit USB-Sticks ist in vielen Ländern sehr häufig, etwa in Russland, China oder Indien, aber auch bei dir zuhause bist du nicht sicher, sobald du dein Misstrauen abschaltest. Gerade in den letzten Tagen wieder haben Hackerbanden mit “Gratis USB Sticks” in Westeuropa Haushalte beschickt, per Post oder per Direktverteilung direkt in den Briefkasten. Der Stick, der tatsächlich einen Computervirus enthält, kann Hackern dann die volle Kontrolle über deinen Computer ermöglichen, online, ohne dass du dies bemerkst… bis es dann zu spät ist.. USB-Sticks werden seit langem von Hackern verwendet. Einige von ihnen können einen Computer in weniger als zwei Sekunden zerstören.

Etwas subtiler erlauben diverse Malware es Hackern, Kontrolle über den Computer zu übernehmen. Neben der Gefahr des Datenklaus, der Datenzerstörung usw. enthält der USB Stick wahrscheinlich auch Spyware, um beispielsweise Benutzer mithilfe seiner Webcam auszuspionieren, heimlich zu filmen, oder um alle Aktionen der Maus und des Keyboards aufzuzeichnen (Passwörter ausspähen usw.). Sie können auch eine Ransomware einschleusen, die alle Daten des Benutzers blockiert und eine Geldsumme verlangt, um sie freizugeben. Im Jahr 2016 ergab eine gezielte amerikanische Studie, dass minimal die Hälfte der Studenten einen USB-Stick an ihren Computer anschloss, der auf dem Campus vor Ort gefunden wurde.

Die Gefahr ist also sehr hoch, wenn die Neugierde über den Verstand siegt. Und es gibt noch mehr Möglichkeiten, um sich Probleme einzuhandeln: im Juni 2018 erhielten viele Journalisten in Singapur bei einem Treffen zwischen Kim Jong-un und Donald Trump einen elektrischen Ventilator als „Werbegeschenk“, der über ein USB-Kabel mit Strom versorgt wurde. Ein Geschenk, das viele Spezialisten in den Müll geworfen haben… denn über ein solches Spielzeug kann man sich ebenfalls Spysoftware und andere Malware einfangen. Und wer kann sagen, dass billiges Zubehör mit USB-Stromversorgung aus bestimmten Ländern nicht schon fabrikseitig mit Malware infiziert ist?

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Trau, schau, wem… schliesse NIEMALS Zubehör per USB an, wenn du nicht SICHER sein kannst, dass es sich nicht um infiziertes Gerät handelt!

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