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37 Tricks für Sicherheit und Kriminalprävention in Haus und Heim für Prepper und Privatpersonen allgemein

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Ein wesentlicher Bestandteil der familiären Vorsorge ist die Aufrechterhaltung von Sicherheit, Komfort, Kontrolle und die Selbsterhaltung in Krisenzeiten. Was auch immer die Ursache einer eintretenden Krise sein mag: wir Menschen wollen das Heim und unsere Lieben um jeden Preis beschützen. (Übrigens, viele Arten im Tierreich tun dasselbe.)

Der Grund, warum ich dieses Thema in den Mittelpunkt setze: ich erfuhr kürzlich bei einem Community-Meeting, dass Einbrüche in meinem Wohngebiet zunehmen. Liest man regelmässig die Nachrichten, so ist dies an sich ja kein Geheimnis. Es ist kein Ende der Kriminalitätswelle absehbar, sondern es ist weiter mit einer Zunahme der Einbruchs- und Gewaltkriminalität zu rechnen.

Das Treffen war wie ein Weckruf, der mich daran erinnerte, dass ich dringend eine Bestandsaufnahme der aktuell existierenden Sicherheits- und Verbrechensverhütungsmaßnahmen in und um mein Haus vornehmen sollte, um sicherzustellen, dass sowohl das Haus an sich, als auch mein Besitz darin sicher sind. Dabei habe ich mehr 30 bewährte Grundsätze der Kriminalprävention zusammengestellt. Diese gelten für Prepper, und genauso für alle anderen Bürger.

37 wirksame Maßnahmen, um das Zuhause und die Familien vor Kriminalität zu schützen

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Es gibt viele Dinge, die wir tun können, damit unsere Häuser für Kriminelle nicht so einladend wirken. Je schwieriger es scheint, an unser Eigentum zu kommen, desto wahrscheinlicher ist es, dass potenzielle Diebe ein einfacheres Ziel auswählen.

1. Sichere die Aussentüren mit mehreren Schlössern

Ja, es ist ärgerlich, mehrere Schlüssel bei sich haben zu müssen, aber warum ist es für die Diebe und Einbrecher so einfach? Antwort: weil die meisten Bürger keine guten Schlösser benutzen. Lasse dir MEHRERE wirklich robuste und sichere Schlösser an jeder der Aussentüren einbauen. Minimal ZWEI SCHLÖSSER. Einbrecher haben es eilig. Je mehr Zeit sie an einem Einbruchsobjekt verbringen müssen, desto weniger verlockend wird es!

2. Verstärke die Türrahmen

Denke daran, dass ein Schloss nur so stark ist wie der Türrahmen. Es spielt keine Rolle, wie viele Schlösser wir eingebaut haben, wenn sie nur von einem schwachen Innenrahmen getragen werden. Eine kräftige Person kann mit nur einem gut platzierten Tritt eine Tür direkt aus dem Rahmen treten; wenn der Türrahmen nicht solide ist, bricht das gesamte Schloss mit heraus. Investiere darum in einen hochwertigen, korrekt verankerten Metallrahmen. Diese sind sehr schwer zu durchbrechen.

3. Verstecke keine Ersatzschlüssel im Aussenbereich

Selbst wenn wir uns für schlau halten, und meinen wir hätten gute Verstecke, sollten wir NICHT Ersatzschlüssel unter Matten, in Blumentöpfen, auf Dach- oder Türrahmen oder in einem dieser 3-Dollar-Magnetschlüsselhalter, die als Steine getarnt sind, draussen verstecken. Diebe kennen alle diese Arten von Verstecken, es ist ihr JOB, und sie sind kreativer, als man vielleicht denkt, wenn es darum geht, einen Ersatzschlüssel zu finden. Deponiere Ersatzschlüssel bei vertrauenswürdigen Nachbarn, das ist eine deutliche bessere Lösung.


4. Nutze niemals Namensschilder mit Namen und/oder Anschrift

Wenn man Schlüssel verliert oder ein Schlüsselbund gestohlen wird, machen solche Namenschildanhänger mit Namens- und Adressangaben Einbrechern das Leben nur leichter… Diebe und sogar internationale Einbrecherbanden bedanken sich dafür, indem sie genau DEIN Haus ausräumen. Notiere darum niemals Namen oder Anschriften auf solchen Schildchen (übrigens gilt dies auch für GEPÄCKANHÄNGER).

5. Sorge dafür, dass Außenbereiche ums Haus gut beleuchtet sind

Dies muss nicht teuer sein. Auch schattige Bereiche können durch kostengünstige Solarbeleuchtungen erhellt werden. Setze Veranda-Lichter in der Dämmerung ein, und stelle sicher, dass der Garageneingang nicht in Dunkelheit gehüllt ist. Bewegungslichter in der Nähe von Türen sind wirksam, da sie aufleuchten, wenn eine Person zur Tür kommt. Dies schreckt Diebe und Einbrecher ab.

6. Nutze ein Alarmsystem

Ich spreche nicht zwingend von einem teuren Alarmsystem. Und Schilder aussen am Haus, dass das Gebäude alarmüberwacht ist, deuten nur an, dass es vielleicht etwas gibt, dass sich zu stehlen lohnt… andererseits ist bekannt, dass Einbrecher alarmgesicherte Häuser scheuen.

Ein Alarmsystem sollte aber ausreichend LÄRM machen, wenn der Alarm ausgelöst wird. Bewegungssensoren können an allen Aussentüren angebracht werden, um eine Person, die versucht einzudringen, abzuschrecken.

Alarmsysteme sollten unbedingt einen Batterie-Backup haben und somit auch bei einem Ausfall des Stromnetzes funktionieren. Eine Alarmweiterleitung sollte per SIM-Karte im Mobilnetz arbeiten, nicht über das Festnetz (weil Telefonleitungen oft durchgeschnitten werden vor einem Einbruch! Hat ein Familienangehöriger von mir leidlich erfahren müssen, als bei ihm eingebrochen wurde…).

7. Füge kritischen Bereichen im Haus zusätzliche Schlösser hinzu

Bestimmte innere Türen, wie Verbindungstüren von der Garage ins Haus oder vom Keller ins Haus, sollten ZUSÄTZLICH gesichert werden. Wenn ein Einbrecher durch die Garage eindringt, und der Alarm ausgelöst wurde, benötigt der Verbrecher so mehr Zeit, um überhaupt ins Haus eindringen zu können. Diese Zeit hilft DIR (wenn du anwesend bist) um zu reagieren.

8. Vermeide überfüllten Briefkasten

Ein überfüllter Briefkasten erhöht nicht nur die Gefahr des Identitätsdiebstahls (Post wird gestohlen, in der sich ggf. wichtige persönliche Daten befinden), sondern ist auch eine offene Einladung für Diebe, die davon ausgehen, dass man nicht zu Hause ist oder auf Reisen ist. Investiere in ein Postfach – sie sind günstig genug – oder sorge dafür, dass Jemand deinen Briefkasten regelmässig leert. Ggf. kann auch der Briefträger die Post eine Weile sammeln für dich, statt sie in den täglich deinen Briefkasten zu stopfen.

9. Halte Außenbereiche aufgeräumt

Schneide Sträucher, die sich in der Nähe des Hauses befinden, so dass sich Fremde nicht dahinter schleichen können, um unerkannt zu warten, bis die beste Zeit für einen Einbruch gekommen ist. Stelle sicher, dass der Umkreis des Hauses keine Versteckmöglichkeiten bietet. Offene Räume erleichtern es den Nachbarn, zu sehen, ob sich Unbefugte auf deinem Gelände herumtreiben.

10. Benachrichtige die Polizei, wenn du länger im Urlaub bist

Dies mag nicht in allen Orten funktionieren, aber hier in meiner ländlichen Gemeinde ermutigt die Polizei die Bürger, der Polizei mitzuteilen, falls wir in Urlaub fahren. So kann die Patrouille ein Auge auf das Haus werfen.

11. Vorsicht wenn Fremde an die Tür kommen

Egal, ob es sich um Fremde, Zusteller oder sogar Gesetzesbeamte handelt – wenn sie unerwartet und unbekannt sind, müssen wir wachsam bleiben. Gangster verkleiden sich seit ewiger Zeit u.a. auch als Zusteller oder Polizisten.

Halte dein Pfefferspray bereit und frage nach einem Ausweis. Öffne im Zweifelsfall nicht die Tür. Frage nach einem Ausweis oder einer ID-Nummer und rufe die angebliche Dienststelle des Beamten an – nutze nie eine Rufnummer, die ein solcher Fremder an der Tür angibt, sondern erfrage die Nummer selbst über die Telefonauskunft.

Denke daran, dass Uniformen problemlos online gekauft werden können. In diesen Tagen von Photoshop und Co. können gefälschte IDs problemlos auf einem Heimcomputer erstellt werden. Im Zweifel, ruf Nachbarn zu Hilfe. MISSTRAUEN ist der beste Schutz gegenüber Fremden!

12. Installiere Schlösser an Aussentoren

Wenn du ggf. existierende Aussentore abschließt, musst du dir weniger keine Sorgen machen, dass Personen direkt vor der Haustür auftauchen. Kein ehrlicher Mensch klopft dann an deine Haustür, weil nur Jemand an die Haustür gelangt, der einfach über das Aussentor geklettert ist… so bist du automatisch vorgewarnt und kannst ggf. Hilfe rufen.

13. Befreunde dich nach Möglichkeit mit Nachbarn

Nachbarn und Gemeindemitglieder, die dich mit Namen und Gesicht kennen, werden in einer Krise im Auge auf dich und dein Haus behalten. Man muss sich nicht unbedingt sehr eng mit diesen Leuten anfreunden – aber es hilft, gelegentlich Hallo zu sagen und sich vielleicht an einigen Community-Aktivitäten zu beteiligen, damit die Nachbarn dich kennenlernen können.

14. Schaffe dir einen Hund an

Ein Hund ist ein tolles, wirklich tolles Frühwarnsystem. Selbst ein kleiner sechs Pfund schwerer Yorkie macht viel Lärm, wenn ein Fremder nachts draußen herumläuft. Er könnte einen Eindringling nicht bekämpfen, sobald er im Haus ist, aber er würde zweifellos den möglichen Einbrecher guten Grund geben, nach einem anderen Einbruchsobjekt zu suchen. Außerdem zeigt ein Hund an, dass Jemand, der nicht hier sein sollte, in unserer Nähe ist, und erhöht so unsere Vorwarnzeit deutlich.

15. Gestalte dein Gelände mit unwirtlichen Pflanzen

Unwirtlich heißt nicht zwingend, dass die Pflanzen nicht schön sind. Dornige Pflanzen wie Rugosa Rosenbüsche, Bougainvillea oder Brombeerranken blühen schön, erschweren aber zugleich das Herumschleichen außerhalb, oder sich den Fenstern zu nähern, oder das Klettern über Zäune usw.

16. Treffe Vorkehrungen, um dein Gelände pflegen zu lassen, wenn du verreist

Lasse Jemanden das Gras mähen, wenn du eine Woche oder länger weg bist, stoppe die Lieferung der Tageszeitung, um Himmels willen. Du kannst auch ein Licht und einen Fernseher mit einem Timer einstellen, so dass es aussieht, als wäre Jemand zu Hause. Nutze ggf. einen House Sitter.

Natürlich ist es immer eine gute Option, einen engen Freund oder ein Familienmitglied zu finden, dem man vertrauen kann. Wenn Jemand die ganze Zeit während deiner Abwesenheit über regelmässig oftmals ein und aus geht, oder im Haus ist, haben Diebe ein deutlich schwereres Spiel.

17. Glasschiebetüren sichern

Blockiere jede Nacht vor dem Zubettgehen die Laufschienen der Schiebetüren mit einer Metallstange oder einem Stück Holz. Diese Schlösser sind sehr leicht zu öffnen von Aussen.

18. Seitenlichter oder Türen mit großen Fenstern sichern

Für einen Dieb ist es sehr einfach, ein kleines Fenster zu öffnen, dann nach innen zu greifen und die Tür von innen aufzuschließen. Investiere in dekorative Metallgitter, um dies zu erschweren.

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19. Erstelle dir einen “safe room”

Im schlimmsten Fall – bei einem Einbruch oder Überfall – ist es wichtig, einen Raum zu haben, in man sich verschanzen kann, bis Hilfe eintrifft, wenn Jemand in dein Zuhause einbricht, während du selbst anwesend bist.

Verstärke z.B. die Schlafzimmertür mit einem hochwertigen Rahmen und ersetze die schwache Tür durch eine robuste Außentür. Richte eine Möglichkeit (ggf. Handy) im Raum ein um Hilfe zu rufen, und eine Selbstverteidigungsmethode, wie eine Schusswaffe oder andere Waffen (je nach Gesetzeslage).

Hier erfährst du mehr zu dem Thema Heimverteidigung (werde dein eigener Bodyguard!).

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20. Lose lips sink ships… oder SCHWEIGEN IST GOLD

In Bezug auf Katastrophen- und Survival-Situationen kann es für Prepper und Survivalists zu einer grossen GEFAHR werden, wenn ZU SEHR bekannt wurde, dass man sich gut auf Notlagen vorbereitet hat, Wasser und Nahrungsmittel hortet, Medikamente, Batterien und alle möglichen sonstigen Vorräte hält usw.

Im NOTFALL ist sich JEDER SELBST AM NÄCHSTEN. Das bedeutet: selbst gute Nachbarn werden in der Not nicht zögern, dich zu überfallen, um an deine Vorräte zu kommen. All dies hat es hundertfach schon gegeben… Erzähle darum NICHT herum, dass du ein guter Prepper bist!

21. Kenne dich und deine Feinde…

Dieses uralte Motto des chinesischen Kriegsstrategen Sun Tzu gilt auch im Falle von Survival und Katastrophe. Du solltest in deiner direkten Umgebung wissen, ob es kriminelle Banden gibt und wer dazu gehört, wer drogensüchtig ist, wer Gewalttäter ist, und ob es Sexualstraftäter gibt. Warum? Weil dies die Leute sind, von denen erfahrungsgemäss im Krisen- und Notfall zuerst die Gefahr ausgehen wird.

Dies sind die Leute, die du meiden musst und auf die du ein besondere Auge haben musst, vor denen du dich hüten musst, und zwar GANZ BESONDERS in Notsituationen.

22. Sei selbstbewusst, aber nicht zu aggressiv

In stressigen Zeiten kann es für mache Menschen mental problematisch sein, eine etwas feindselige Haltung einzunehmen gegenüber anderen Menschen. Wir müssen uns aber leider selbst unsere Nachbarn etwas vom Leibe halten, wenn es um das eigene Überleben geht. Vorräte halten nur so und so lange. Und in der Not müssen wir auf UNS und unsere Familien schauen, nicht auf Fremde. Natürlich können wir HELFEN, aber es gibt durchaus Sicherheitsgefahren dabei, und in Notsituationen werden ALLE um dich herum versuchen, von dir zu profitieren, wenn nötig sogar mit Gewalt… Mache dir das bewusst.

Gleichzeitig kann das Einnehmen einer allzu aggressiven Verteidigungsposition andere in die falsche Richtung losgehen, weil dadurch Dritte sich erst recht animiert fühlen können, gerade DICH als Opfer auszusuchen.

Und letztlich kann es durchaus nötig werden, sich zu verbünden, und sich Mitstreiter zu “erkaufen”, etwa durch das Teilen von Vorräten. Man muss in jeder Situationen versuchen, eine Balance zu finden.

23. Alarme für den Einfahrtsbereich

Es kann schwierig werden, ein gutes Alarmsystem für Zufahrts- und Einfahrtsbereich zu finden. Alarmsysteme dürfen nicht zu sensibel sein und sollten nicht auf sämtliche streunenden Tiere ansprechen. Man muss sich mit diesem Bereich ein wenig beschäftigen, und das individuell geeignetste System finden und etwas experimenteiren, mit unterschiedlichen Systemen.

24. Schaffe einige gute Verstecke für Notvorräte

Es gibt diverse Arten von Behältern und Container, die eingegraben werden können, um darin alle Arten von Vorräten und Dingen zu verbergen. Je nach dem, welche Vorräte dies sein sollen, müssen solche Behälter luft- und wasserdicht sein, vor Ungeziefer und Korrosion schützen usw. Verstecke in der freien Natur, z.B. entlang einer im Voraus gewählten Fluchtroute, eine gute Idee. Vergrabe NICHT alle Vorräte in deinem Garten!

25. Nutze einen getarnten, versteckten Innentresor

Mir ist klar, dass das Vergraben von Wertsachen nicht für Alle praktikabel und sogar ein wenig extrem ist. Ein Innensafe kann helfen, Diebstähle zu verhindern.

Beachte jedoch, dass es Diebe gibt, die einfach einen ganzen Safe nehmen und ihn später knacken. Darum sollte kleinere Safes verankert und robust befestigt werden, oder er muss sehr gut versteckt werden.

26. Beschäftige dich mit Heim- und Selbstverteidigung

Trainiere RECHTZEITIG und langfristig oft genug mit Verteidigungswaffen aller Art. Dies können Feuerwaffen sein, aber dein Training sollte auch Waffen ALLER übrigen Kategorien beinhalten – von Klingen aller Art, sowie Stöcke, Stumpfe Waffen wie Keulen, flexible Waffen, Geschosse, improvisierte Waffen u.a.

Es bietet sich an, ein systematisches Training zu beginnen, am Besten HEUTE. Schiebe dies nicht auf. Du kannst nicht wissen, WANN dein Leben bedroht werden wird.

Ein sehr gutes System für das komplette Waffentraining für Jedermann ist MALAK KALI. Besonders empfehlenswert für Survival, Nahkampf, Streetfight und Heimverteidigung ist das Konzept SEI DEIN EIGENER BODYGUARD.

http://bit.ly/survivalandselfdefense
Malak Kali Survival & Defense Training

27. Zäune

Es gibt sehr viele Arten von Zäunen, auch die Kosten dafür variieren stark. Wir wollen das Beste, das man sich leisten kann. Man kann Zäune auch Schritt für Schritt bauen, man muss nicht sofort grosse Grundstücke auf einen Schlag umzäumen.

Wenn man sich in einer Region mit hoher Kriminalität befinden, sollten zusätzliche Schritte unternommen werden, um die Sicherheit für sich selbst, Heim und Hof und die Familie zu erhöhen. Eine geeignete Umzäunung ist ein guter Start.

28. Vorsicht bei Haustürdeals oder Deals daheim

Bei Verkaufsvorgängen, bei denen man Fremde in sein Heim einlässt, seien dies Vertreter oder Käufer/Verkäufer, muss man ganz besondere Vorsicht walten lassen. Dies sind typischerweise Situationen, bei denen potentiell eine grosse Gefahr entsteht. Diebe, Einbrecher und Betrüger nutzen Werbeannoncen, um sich so Zugang in Wohnungen und Häuser zu verschaffen!

Solche Kriminelle täuschen Verkaufs- oder Kaufabsichten vor, um die Situation dann für Straftaten zu nutzen. Sei darum NIEMALS allein zuhause, wenn du dich auf solche Heim- oder Haustürdeals einlassen willst.

29. Denke besser zweimal über Social-Media-Beiträge nach.

Ich erzähle den Leuten nie, selbst wenn ich in die Stadt gehe, und so mein Heim unbeaufsichtigt ist. Fährt man in Urlaub, sollte man vorab nie lauthals ankündigen, genau WANN man hunderte von Kilometern entfernt ist und noch einige Zeit sein wird. SPRICH NACH öffentlich dem Urlaub über deinen Urlaub, nicht vorher.

Die Fotos können warten, bis wir nach Hause kommen, um erst DANN geteilt zu werden. Es ist UNKLUG schon während des Urlaubs täglich Fotos zu posten…

Gib Einbrechern und Dieben nicht Informationen, die sie nutzen können, um während deiner Abwesenheit zu zuschlagen…

Wir wollen KLÜGER, als die Gauner sein, nicht dümmer…. oder?

30. Halte Waffen in und ums verteilt Haus bereit, und trainiere damit regelmässig

Wir haben ja schon erwähnt, dass es wichtig ist, mit vielfältigen Waffen zu trainieren. Verteidigung MIT WAFFEN ist die klügste und sinnvollste Verteidigung!

Warum ist das so? Nun, Waffen sind GLEICHMACHER. Du kannst mit einer Waffe weitaus grössere und stärkere Gegner abwehren. Es dürfte klar sein, dass man als Verteidiger tausendfach besser Chancen hat, sich in einer Notlage zu verteidigen und sich zu retten.

Um auf UNTERSCHIEDLICHE Bedrohungen ANGEMESSEN reagieren zu können, solltest du zu JEDERZEIT – egal wo du bist – möglichst immer MEHRERE VERSCHIEDENE WAFFEN zur Verfügung haben. Aus rechtlichen und moralischen Gründen können wir NICHT bei jeder Art der Bedrohung gleich ein Messer einsetzen, sondern sollten z.B. einen Stock oder andere Mittel nutzen können.

Darum halte an MEHREREN ORTEN im Haus diverse Waffen bereit. Mehr zu diesem Grundsatz und zum Training dafür findest du HIER.

31. Notiere Seriennummern vorab für den Fall, dass du bestohlen wirst

Viele teure Gegenstände wie Elektronik, Kameras, Fahrzeuge u.a. sind mit einer Seriennummer versehen. Mache dir eine Liste mit den Seriennummern von allen solchen Objekten. Zusätzlich, fertige FOTOS von solchen Objekten, und auch von allen Wertsachen (Schmuck etwa), die keine Seriennummern haben.

Im Falle von Diebstahl und Einbruch erspart man sich im Verlustfalle viel Diskussion und Streit mit den Versicherungen… auch von den wichtigsten Papieren wie Pass, Ausweis, Führerschein, Geburts- und Heiratsurkunde etc. sollte man Kopien machen.

All diese Unterlagen sollten feuersicher irgendwo getrennt aufbewahrt werden, am Besten ausserhalb des Hauses (Bankschliessfach o.ä.).

32. Lasse nach Feiertagen oder Kauf teurer Geräte nicht die Verpackung gut sichtbar im Müll liegen

Es klingt vielleicht paranoid, aber die Leute bemerken den Müll, der draussen gestapelt ist. Wenn du Verpackungen teurer, neuer Geräte sichtbar im Müll liegen lässt, macht das nicht nur Nachbarn neidisch, sondern bringt auch Diebe auf dumme Gedanken….

Zerlege die Kartons und drehe sie ggf. von Innen nach Aussen, damit potenzielle Diebe nicht erkennen können, welche neuen Schätzen im Haus zu finden sind.

33. Überlege genau, wo und wie viel Bargeld du zu Hause aufbewahrst

Zu Hause oder im Hotelzimmer gestohlenes Bargeld ist grundsätzlich nicht nachvollziehbar und nicht nachweisbar. Eine gewisse Menge Bargeld ist kein Fehler. Prepper verstehen sehr gut, dass es lebenswichtig sein kann Bargeld zur Verfügung zu haben, wenn in Katastrophenfällen Kreditkarten und Banken nicht zur Verfügung stehen.

Es bietet sich an, Geld in einem Safe aufbewahren. Lasse grössere Bargeldsummen nie an EINEM Ort, sondern verteile das Geld im Haus in guten Verstecken. Lasse niemals Bargeld einfach offen im Haus herum liegen.

Bargeld lockt wie Nichts sonst Diebe und Räuber an. Überall, wo Bargeld gehandhabt wird, entsteht Gefahr. Gehe mit Bargeld darum stets extrem vorsichtig um!

34. Fahrzeuge verschlossen halten.

Besonders verlockend können Fahrzeuge sein, die unbeaufsichtigt sind, geparkt auf deinem Gelände, oder sonstig irgendwo. Halte sie immer sorgfältig verschlossen, auch bei DIR in deiner Einfahrt!

Lasse niemals Wertsachen sichtbar in deinem Wagen liegen. Es wird seit Generationen gewarnt, aber Millionen Bürger sind weiter unvorsichtig und laden Diebe geradezu selbst ein.

Sogar ein paar Dollar in der Mittelkonsole können Jemandem auffallen, und reichen für Drogensüchtige aus, um das Auto aufzuknacken. Laptop, ein paar kleine Geldscheine und ein paar andere kleine Gegenstände im Auto reichen, damit eingebrochen wird. Autos sind nicht so sicher, wie die Leute denken. Auch mit so genannter intelligente Technologie sind sie nicht sicher. Fahrzeuge können extrem schnell gehackt und entsperrt werden.

35. Sorge für die Zustellung von Paketen, wenn Jemand zu Hause ist

Alternativ können Sie UPS und FedEx im nächstgelegenen Büro abholen.

Paketdiebstahl ist häufig. UPS ist einer der Spediteure, mit dem man eine Lieferzeit festlegen kann, wenn man nicht zu Hause ist. Auch mit anderen Kurierdiensten ist dies möglich.

36. Kenne die letzten Neuigkeiten deiner Nachbarschaft

Ich mag keine Tratschtanten… weil wer MIR über Andere erzählt, erzählt Anderen über MICH. Und diese Stories sind oft genug unwahr, Gerüchte, halb oder ganz erlogen.

ABER Tratschtanten geben oft durchaus auch nützliche Informationen, etwa wenn eingebrochen wurde, wenn Autos aufgebrochen wurden in der Nachbarschaft usw.

Solche Informationen sind wichtig, weil du dann besonders aufmerksam und vorsichtig sein kann (und solltest).

37. Bewundert zu werden ist “in”, aber nicht immer eine gute Idee…

Natürlich möchten wir gern Beachtung finden. Jeder wünscht sich in der Regel lieber positive Reaktionen, statt Verachtung oder noch schlimmer GAR KEINE Beachtung zu bekommen… Die Menschen sind nun mal eitel, und ich spreche mich davon nicht frei.

VORSICHTIG aber sollte man in der Öffentlichkeit sein mit teurer Kleidung, teurem Schmuck, teuren Handys und Accessoires. Man erhält dann nämlich Beachtung, die man gar nicht will, nämlich durch Diebe, Räuber und Einbrecher. Dies geht Hand in Hand mit dem Tipp Nummer 20 oben (lose lips sink ships…).

Je mehr Menschen WISSEN, dass du Wertsachen besitzt, desto mehr wird darüber auch GESPROCHEN. So steigt das Risiko, dass die falschen Leute wissen, dass es sich lohnt dich zu bestehlen, auszurauben oder bei dir einzubrechen. Dies solltest du mit allen Mitteln verhindern. Versuche darum, in der Öffentlichkeit eher NICHT aufzufallen.

Denke wie ein Einbrecher

Ich möchte dir den besten Rat weitergeben, den ich geben kann: LERNE, WIE EIN EINBRUCHER ZU DENKEN!

Versuche, dich selbst und dein Haus durch die Augen eines erfahrenen Diebes zu sehen. Manchmal kann es sehr leicht sein, dies aus den Augen zu verlieren.

Um gute Abwehrmaßnahmen zu haben, muss man real denken. Man muss MISSTRAUISCH sein. Hast du eines der schönsten Häuser in der Nachbarschaft? Fährst du ein neueres Auto? Ist dein Gelände gut einsehbar oder bietet es Verstecke für Einbrecher, die dich ausspähen wollen? Versuche dir klar zu machen, WAS GENAU Diebe anlockt, und was sie eher ABSCHRECKT.

Du hast das Recht, dir schöne Dinge zu leisten. Warum auch nicht? Du hast dafür gearbeitet, und möchtest auch Etwas davon haben. Darüber solltest du aber NICHT die Vernunft vergessen, die Gefahr, und ein angemessenes Sicherheitsdenken.

Denn ansonsten machst du dich zu einem lohnenden Opfer. Und das wäre nicht sonderlich klug.

Sicherheitsdenken ist Prepping

Wie wir wissen, kann eine Krise durch eine Naturkatastrophe, eine medizinische Pandemie, einem wirtschaftlichen Zusammenbruch, zivilen Unruhen oder einer von Menschen verursachten Aktivität wie einem Terroranschlag oder einer Straftat herrühren, oder eine Notlage kann durch einen Unfall entstehen und uns in eine lebensgefährliche Lage versetzen – daheim, unterwegs, im Urlaub.. Ich nenne diese Situationen einfach mal “Störereignisse”.

Wir wollen uns zwar einreden, dass UNS so was schon nicht passieren kann. WAHR ist aber, dass uns potentiell JEDERZEIT ein solcher “Störfall” persönlich betreffen kann.

Die meisten Menschen sind zu bequem, um Etwas zu unternehmen, um sich zu schützen, und ziehen darum das Ausblenden und Ignorieren der Gefahr vor. Dies ist eine normale menschliche Neigung. Wir wollen nicht mit dem dauernden Gedanken an Gefahr leben. Dies ist irgendwo auch verständlich.

Der DENKFEHLER in dieser Haltung ist aber, dass man so zum Einen die GEFAHR NOCH ERHÖHT, weil man sich ihrer nicht bewusst ist und sich nicht vorbereitet, um angemessen handeln zu können.

Zum Anderen bewirkt das Vorbereiten und Trainieren, dass wir WENIGER ANGST haben werden, dass wir uns SICHERER fühlen werden, dass wir das BEWUSSTSEIN HABEN werden, dass wir in einer Notlage KEIN Opfer sein werden, sondern dass wir stets und überall ÜBERLEBENDE sein werden.

SEI KEIN OPFER – SEI ÜBERLENDE/R! Das ist das Motto der Survivalists und Prepper. Oder, wie es die Scouts sagen : ALLZEIT BEREIT!

Mike Malak
Mitbegründer von Sei Dein Eigener Bodyguard

MEHR ZU DIESEM THEMA HIER…

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