Home HOME DEFENSE Basic Survival: PREPPER MENTALITÄT die mentale Vorbereitung für Survival

Basic Survival: PREPPER MENTALITÄT die mentale Vorbereitung für Survival

Es war nur ein normaler Tag … und dann kam es zu einer Katastrophe. Katastrophen, Desaster, Terroranschlag. Alle Bürger sind wie gewohnt in eine alltägliche Routine von Arbeit, Heim und Spiel eingebunden. Dann der Schlag. Panik? Nicht für uns. Warum? Wir sind Prepper. Wir leben nach dieser Prepper-Doktrin:

Weil wir nie wissen, wann der Tag DAVOR ist. Und der Tag DANACH kann dann zu spät sein. Bereite dich JETZT auf morgen vor.

Hast du eine Prepper-Mentalität? Als ich mich hinsetzte, um diesen Artikel zu schreiben, dachte ich, ich werde das Thema erst mal googeln, um zu sehen, was sonst so geschrieben wurde. Der Google-Browser füllt die Worte nach den ersten Buchstaben automatisch aus, wenn man sie in das Suchfeld eingibt. Worauf will ich hinaus damit, fragst du dich? p-r-e-p-p-e-r-m-i-n-t

WAS? Ja, das war, was Googles “kluge” Suchautomatik dann schrieb. PREPPERMINT. Nicht etwa Peppermint. Prepper Mentalität hat bei Google keinen hohen Stellenwert… Die Suchergebnisse – nach meiner Korrektur des Begriffs – lauteten: prepper Geisteskrankheit, preppers Geistesgesundheit, preppers Geistesstörung

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Wie jetzt? Sind das die häufigsten verwendete Suchbegriff im Zusammenhang mit Preppermentalität? Sind wir alle verrückt? Die Wahrnehmung der meisten Menschen wird durch Nachrichtenmedien, Fernsehen und Filme entwickelt. Wie kommt denn das?

Die meisten Medienberichte über Prepper sind leider negativ. Es gibt nur wenige verantwortungsbewusste Journalisten, die Prepper in einem positiven oder wenigstens neutralen Licht darstellen. Wenn Menschen an die Fernsehsendungen über “Survival” denken, denken sie an “Doomsday Prepper”. Ich mag solche Sendungen für den Unterhaltungswert, aber ich glaube nicht, dass National Geographic oder andere Filmemacher der Prepper-Community einen Gefallen tun. Sie stellen überwiegend leicht “durchgeknallte” Survivalists dar, reisserisch und provokativ.

Stört uns das? Wir sollten uns nicht ärgern, aber es ist schwer, sich nicht verletzt zu fühlen, wenn man ständig verunglimpft wird oder als “verrückt” dargestellt wird. PREPPING ist das VERNÜNFTIGSTE der Welt, wenn man sein Leben unter Kontrolle halten will. Gutes Prepping hat nämlich bei Weitem nicht NUR mit dem Ende der Welt zu tun! Und es hat sehr viele Facetten, die Nichts mit dem überzogenen Gehabe mancher Doomsday Prepper zu tun hat. Ein wichtiger Aspekt ist, mental vorbereitet zu sein, wenn ein Desaster eintritt – sei es ökonomisch, naturbedingt, oder terroristisch, ein Stromausfall über viele Tage usw.

Vorbereitung ist eine Denkweise, ein Lebensstil. Den Kopf an gerade gerückt. Die Prepper-Mentalität erfordert Entscheidungen. Bist du ein engagierter Vollzeit-Prepper, oder bist du eher an mehr Freiheit interessiert und siehst Prepping einfach als Teil der Unabhängigkeit? Die Antwort ist für jeden von uns sehr persönlich.

Der nächste Aspekt der mentalen Vorbereitung hat mit der Bewältigung von Katastrophen, Rückschlägen in im Leben und der sehr realen Möglichkeit eines katastrophalen Ereignisses zu tun. Eine Survival-Mentalität muss beinhalten, ruhig zu bleiben und den Komfort zu nutzen, den man sich durch Vorbereitung geschaffen hat. Zu wissen, dass das der Bereitschaftsplan das Überleben sichert. Die Emotionen werden in höchster Alarmbereitschaft sein. Kühle, ruhige Köpfe werden sich in einer Krise aber immer durchsetzen.

Ich hoffe, dass Menschen wie wir überleben werden, wenn ein grösseres Desaster zuschlägt. Kluge, vorbereitete Menschen. Wenn genügend Menschen bereit sind, sich selbst mehr der persönlichen und familiären Sicherheit und Unabhängigkeit zu widmen, kann diese Gruppe gemeinsam jedes Desaster überstehen.

Gehen wir etwas näher auf das Thema SURVIVAL MENTALITÄT ein:

URBAN SURVIVAL – Überleben in der Stadt

Zum “mind set”  bzw. der Survival-Mentalität gehört u.a. der Bereich “Urban Survival” – Überleben in der Stadt – dies dreht sich ursprünglich nicht um einfach nur um Selbstverteidigung oder Selbstschutz, sondern bezieht sich auf das Leben in städtischer Umgebung in der Zeit. Die Menschen zwischen den Weltkriegen, in der Weltwirtschaftskrise, “Depression” in den USA, extremer Inflation und Preisexplosion, Arbeitslosigkeit, minimalste Löhne und 14stündige Arbeitstage zu Hungerlöhnen etwa mussten ZWANGSLÄUFIG eine mentale Überlebensstrategie entwickeln.

Be Your Own Bodyguard
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Das lässt sich zwar spielend auf UNSERE Zeiten der Globalisierung, Sklavenlöhne, Hartz IV, Teuro-Euro, Kinderarmut, 1-Euro-Jobs usw. übertragen, aber HEUTE meint man mit “Überleben in der Stadt” nicht eine Anleitung, wie man als Bürger in Arbeitslosigkeit und Sklavenlöhne überleben kann. Die beschriebenen Umstände zwischen den Weltkriegen führten ja eben bekannterweise zum 2. Weltkrieg… darum sollte man dies nicht aus dem Auge lassen.


HEUTE meinen wir mit dem Begriff die Fähigkeit, wie man angesichts der Gewaltexplosion, Kriminalitätswelle, Einbruchsserien und Terrorismus, bei natürlichen und menschengemachten Desaster und Katastrophen in der Stadt überleben kann, wie man sich schützt, wie man sich verteidigen kann.

Das Überleben in der Wildnis unterscheidet sich davon zumindest in EINEM Punkt ganz erheblich: beim Überleben in der Stadt hat man überwiegend und vielleicht sogar vorrangig mit dem Problem des EINFLUSSES UND DER BEDROHUNG DURCH ANDERE MENSCHEN zu kämpfen. Katastrophen wie Stromausfälle oder Wirbelsturm Kathrina haben anschaulich gezeigt, WIE BLITZARTIG Menschen sich wie tollwütige Tiere verhalten. Die Strassen werden in Zeiten von Katastrophen, Terrorattacken, Bürgerkriege tausend Mal gefährlicher, als jeder Dschungel.
Und so sehr man sich einreden mag, dass solche Situationen unwahrscheinlich sind: die Realität der letzten Jahre zeigt, dass solche Dinge nicht nur in Afrika, im Nahen Osten, Asien oder Südamerika möglich sind, und nicht auf die USA beschränkt, sondern auch in West- oder Nordeuropa oder an JEDEM Urlaubsort der Welt.

WAS IST “STRASSENSCHLÄUE”?

Für das Überleben in der Stadt ist “Strassenschläue” (street smarts) lebenswichtig, also eine Mischung aus einer besonderen Art der Aufmerksamkeit und Erkennen von Gefahr, einem ganz bestimmtes Misstrauen, einem Schuss Durchtriebenheit, und dem Einkalkulieren, dass die Menschen denen man begegnet “böse” sind oder sein könnten, egal wie “freundlich” sie erscheinen mögen. Zugleich ist “Strassenschläue” auch das Erkennen und Nutzen von Gelegenheiten, die man für sich positiv nutzen kann.

Strassenschläue beinhaltet intelligentes und praktisches Denken, klugen Menschenverstand, und die psychologische Fähigkeit, in Gefahr oder in der Not das Beste aus einer Situation machen zu können, erkennen zu können, was wirklich in der jeweiligen Umgebung “abgeht”. Letztlich gehört auch zur Strassenschläue die Fähigkeit, sich und seine Familie mit allen nötigen Mittel zu versorgen und zu beschützen.
So lautet meine persönliche Definition von “Strassenschläue”. Es gibt andere Begriffe wie Strassenwitz uvm. Das Wort selbst ist unbedeutend, aber meine Definition umfasst aus meiner Berufs- und Lebenserfahrung die wesentliche Kernbereiche.

Stellen wir uns folgende Situationen vor, als einzelne Lage oder als Mischung mehrerer dieser Umstände:
1. massive Arbeitslosigkeit durch eine weltweite Krise, Bankenkrise, Zerplatzen einer Immobilienblase
2. Naturkatastrophen
3. Kriege inkl. Atomschläge
4. Bürgerkriege, massive andauernde Strassenschlachten
5. Aufstände inkl. Plünderungen, Massenvergewaltigungen
6. Massive Terroranschläge, dirty bombs, Bioattacken, Giftgasattacken
7. Massive, anhaltende Stromausfälle

ALLE diese Situationen hat es in den vergangenen 25-30 Jahren, mit Ausnahme von Atomschlägen, auch in der westlichen Welt gegeben, zumindest in einem kleineren, begrenzten Ausmass. Wenn nun bestimmte Umstände hinzukommen kann sich jedes westliche Land innerhalb von STUNDEN in ein brennendes Pulverfass verwandeln. Und wie die Welt aktuell läuft, darf man diese Möglichkeit nicht ignorieren, sondern MUSS sie in Betracht ziehen, wenn man ernsthaft und objektiv über Survival, Selbstschutz und persönliche Verteidigung redet. Alles Andere wäre unehrlich.

Was also, wenn solche Situationen real werden, wenn du trotz der Umstände zur Arbeit gehen musst, Kinder zur Schule bringen musst, Einkäufe erledigen musst? Oder was, wenn das System so zerstört ist, dass all diese Dinge nicht mehr möglich sind?
Du bist kaum noch IM eigenen Haus sicher, aber garantiert beginnt das Desaster und der Überlebenskampf, sobald du das Haus verlassen musst.
BIST DU BEREIT? Kannst du dich mit genug “street smarts” – Strassenschläue – in einer solchen Lage durchschlagen, dich und deine Familie durchbringen und schützen?

Survival Self-Defense
Survival Self-Defense Training

DIE WICHTIGSTEN GRUNDREGELN – Strassenschläue für Dummies:

1) BLEIBE AUFMERKSAM, HÖRE AUF DEINEN INSTINKT UND FOLGE IHM! Um überhaupt auf Ereignisse und Gefahr reagieren zu können, muss man die Situation um sich herum realisieren und wahrnehmen und Gefahr sowie auch Gelegenheiten ERKENNEN. Dies ist nur möglich durch die dauernde AUFMERKSAMKEIT IM ALLTAG. Nur wenn man mit offenen Ohren und Augen und eingeschaltetem Denken die Umgebung analysiert, kann man auf Gefahr und Gelegenheit REAGIEREN.
Die Frage WIE man reagieren muss lässt sich sehr oft nur instinktiv entscheiden, zumindest wenn die persönliche Erfahrung mit Gefahren fehlt.

Das “Bauchgefühl” oder eine “innere Stimme” ist dein Unterbewusstsein, welches dich auf Gefahr hinweisen will. Dein Unterbewusstsein ist eine MÄCHTIGE VERTEIDIGUNGSWAFFE. Dein Gehirn registriert ALLES, was Ohren hören, Augen sehen und unterbewusste Sinne spüren.
Aber du musst auf diese Instinkte auch REAGIEREN, sie bewusst wahrnehmen und darfst sie nicht ignorieren. Wenn du ein “schlechtes Gefühl” hast, wenn dir Etwas “komisch vorkommt”, dann analysiere rasch ganz konzentriert die Umgebung; kannst du eine konkrete Gefahr nicht erkennen (und reagieren), so VERLASSE DIESE UMGEBUNG, gehe weg und bringe dich in Sicherheit. Das Gehirn kann unterbewusst Gefahren erkennen, die du nicht bewusst sehen oder hören kannst. Dh. auch wenn du die Gefahr NICHT SIEHST, ist sie dennoch vorhanden.
Es wäre unvernünftig – ja geradezu dumm – nicht auf den Instinkt zu hören. Einen Grund sich zu schämen hat man nicht, wenn man vorsichtig bleibt und auf seinen Instinkt hört. Ein “merkwürdiges Gefühl” hat fast immer auch einen Grund, und der kluge Survivalist weiss seine Instinkte auch zu seinem Vorteil zu nutzen.

2) Analysiere die Situation und schätze das Risiko ab. Wenn du auf unbekanntes Gebiet gehen musst (ein anderer Stadtteil, eine Strasse die du nicht kennst etwa), so schätze die Gefahr realistisch ein, so dass du dich RICHTIG VORBEREITEN KANNST. Dies beginnt im normalen täglichen Leben, etwa indem wir uns nicht zu auffällig kleiden, offen Schmuck tragen, auf der Strasse elektronische Geräte zeigen (Handy, iPod usw.), offen Bargeld handhaben usw. Je mehr Aufmerksamkeit du auf dich ziehst, desto eher wirst du als Opfer ausgewählt.
In bedrohlichen Situationen wie Aufstände, Krieg etc. zählt dies 1000 Mal mehr. Bevor du irgendwo hinreist, ob in der Stadt oder auch ganz allgemein, überlege mehrfach, ob die einzelne Fahrt NÖTIG ist und das Risiko wert ist.

3) Schaffe dir zuhause eine sichere Zone. Sichere dein Heim optimal ab; dies gilt ggf. auch für dein Büro, Geschäft, Arbeitsstelle. An diesen Orten verbringen die meisten Menschen den Grossteil ihrer Zeit; zugleich sind dies die Orte, auf die du den meisten eigenen Einfluss hast. NUTZE dies, und schaffe dir ein abgesichertes Heim mit Vorräten, Notstrom, Verteidigungsmitteln usw. Dabei vergiss aber auch den Aussenbereich nicht (Garten, Aussenanlage). Stelle sicher, dass du von Innen her jede Seite des Hauses überwachen oder zumindest gut einsehen kannst, dass Angreifer oder Plünderer keine guten Versteckmöglichkeiten haben, um dich zu überraschen usw.
Das Sprichwort “My Home Is My Castle” sollte wörtlich genommen werden! Schaffe dir einen sicheren Rückzugsort mit ausreichender Verteidigungsmöglichkeit. Und danach lebst sich befreiter und ruhiger, weil du weisst, dass du in Sicherheit bist.

4) Bewusste Wahrnehmung der Umgebung. So, wie man als guter Autofahrer seine Umgebung im Auge behält, um sicher zu fahren, so sollte man im gesamten Alltag ebenso seine Umgebung bewusst wahrnehmen und analysieren. NUR DANN kann man Gefahr bewusst erkennen, sich vorbereiten und reagieren.
Frage dich selbst, ob das möglich ist, wenn deine Augen am Handy kleben oder dein Wahrnehmung durch Ohrstöpsel und Musikberauschung noch voll gegeben ist… wie schon erwähnt, locken elektronische Geräte Diebe und Räuber an, aber ZUSÄTZLICH schränkst du deine Verteidigungsmöglichkeit durch die Nutzung solcher Geräte auf der Strasse noch erheblich ein.

Mache dir auch bewusst, welche Gegenden in der Stadt besonders häufig Tatorte für Überfälle sind: dunkle Orte, abgelegende Plätze in abendliche Stunden, Parkplätze, die Umgebung von Discos und Bars vor Allem in späten Stunden, Geldautomaten, Banken, einsame Orte, Gassen, Treppenaufgänge.
VERMEIDE solche Situationen, und falls dies nicht möglich ist SCHALTE DEINE AUFMERKSAMKEIT AUF HÖCHSTE STUFE UND HÖRE AUF DEINEN INSTINKT. Verlasse solche Orte SO SCHNELL ES GEHT, notfalls klingele bei Leuten und bitte um Hilfe, gehe in ein Geschäft, rufe ein Taxi, verstecke dich – unternehme ALLES was nötig ist, damit du wieder in Sicherheit bist.

5) Kenne deine Umgebung. Wie schon erwähnt: dein Haus, Büro, Arbeitsplatz sind die Orte, auf die du den meisten Einfluss hast. Nutze dies.
Dazu gehört auch, dass du deine Umgebung und die Menschen die dort wohnen KENNST. Nicht zwingend persönlich kennen, aber du solltest zumindest wissen, WER DORT WOHNT und WER NICHT.
Freunde dich mit Menschen an, mit denen du auskommen kannst, die ein Rückhalt sein sein. Sprich ab und zu mit diesen Menschen, bleibe im Kontakt.
Du solltest dich in deiner näheren Umgebung gut auskennen, denn nur dann kannst du schnell Änderungen und Gefahren erkennen, Andere warnen oder zu Hilfe holen. Optimal ist, wenn du wenigstens 2, 3 Menschen in der Umgebung kennst, die sich wie du auf Gefahren klug vorbereiten wollen. Mache mit diesen Menschen Pläne für Notfälle, für Kommunikation, Notsignale usw.

6) Dein persönliches Mini-Survivalkit. Trage ZU JEDER ZEIT und an jedem Ort eine kleine Minimal-Überlebensausrüstung mit dir. Eine Trillerpfeife, ein kleines Taschenmesser oder Multi-Tool, ein Feuerzeug, Notizblock und Schreibstift, eine kleine Taschenlampe, und je nach gesetzlicher Lage Tränengas, ein Messer, eine legale Waffe, ein Stock, ein Regenschirm usw.

Aber mache dir bewusst: das alleinige Kaufen von Ausrüstung genügt nicht. Du musst gezielt auch ÜBEN und TRAINIEREN, dh. du musst dir Gedanken machen, wie dir die Ausrüstung helfen kann, welche Situationen auf der Strasse entstehen können und wie du dir dann selbst helfen kannst. Mit jeder Art von Waffe – gleichgültig welche – MUSST DU TRAINIEREN, um auch in der Gefahr richtig REAGIEREN ZU KÖNNEN. Täusche dich aus Bequemlichkeit nicht über diese Tatsache selbst hinweg!

Wenn Gefahr droht…

Im Bereich Verteidigung und Survival – egal ob in der Stadt oder Wildnis – spielt PSYCHOLOGIE eine erhebliche Rolle. Das Mitführen von Ausrüstung und selbst das Training an sich genügen NICHT für den optimalen Selbstschutz. Deine mentale Einstellung ist von grösster Wichtigkeit.

Ein grosser, häufiger Fehler ist, ANGST UND PANIK zu zeigen. Angst zu haben ist nicht negativ – im Gegenteil: Angst ist HILFREICH und kann mental genutzt werden. PANIK dagegen ist extrem negativ. Um Panik zu vermeiden, ist ein spezielles Training nötig. “Mut” hingegen ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern Mut ist die Fähigkeit, trotz der Angst weiter handlungsfähig zu bleiben und zu reagieren.

ANGST ZU ZEIGEN auf der Strasse ist genauso gefährlich, wie Panik. Wenn du Angst ausstrahlst, ziehst du unweigerlich feige, hinterhältige Verbrecher und Schläger an. Angst signalisiert Unsicherheit, Unvorbereitetsein, und alle “Raubtiere” reagieren auf Angst mit dem Impuls anzugreifen.
Dies nun aber bedeutet nicht etwa, dass man so tun solle, als sei keine Gefahr vorhanden. Man darf nicht VORSICHT mit ANGST verwechseln! Angst und/oder Gefahr zu ignorieren oder sie zu verleugnen ist schlichtweg DUMM und unvernünftig.

Wenn dein Instinkt oder deine bewussten Sinne dir eine Gefahr anzeigen, so reagiere darauf. Laufe niemals sehenden Auges wider der inneren Stimme in eine gefährlich anmutende oder potenziell bedrohliche Situation. Nimm einen ANDEREN WEG, kehre rechtzeitig um, gehe in ein Geschäft und warte dort und gehe DANN in eine andere Richtung weiter, spricht eine nicht bedrohliche Person an und gib vor nach dem Weg zu fragen, und kehre dann um usw. Suche einen “normalen” Anlass, um nicht in die Gefahr zu laufen – z.B. eine bedrohlich wirkende Gruppe von Leuten, die in der Strasse lungert etc.
NOTFALLS kehre einfach um und laufe so schnell es geht fort und suche nach einem sicheren Ort.

Ein Fazit…

Das , was ich mit “Strassenschläue” (oder street smarts) bezeichne, ist im Grunde gesunder Menschenverstand, praxisorientiertes Denken, gemischt mit Aufmerksamkeit und einem gesunden Schuss Misstrauen, Planung und Vorbereitung.
Gefahr lauert nicht nur in der Grossstadt… in der Welt von heute muss in jeder Stadt und jedem Dorf mit Gefahr gerechnet werden. Überfälle, die nicht abreissende Einbruchsserie, Kindesentführung, Vergewaltigungen – all dies ist tagtäglich Alltag geworden, in allen Städten und Orten in ganz Westeuropa. Und an sämtlichen Urlaubsorten der Welt noch mehr.

Ein Familienmitglied von mir und seine Frau sind unlängst mit dem Wohnmobil in Norditalien im Urlaub gewesen, und wurden von einer Gangsterbande nachts im Wohnmobil überfallen und ausgeraubt.
Als sie nach Hause kamen stellte sich fest, dass parallel dazu – noch bevor die Beiden aus demUrlaub zurückkehren konnten – das Haus ausgeplündert wurde… (es mag einen Zusammenhang der Taten geben, eine europaweit arbeitende Gangsterbande).

FAZIT: Wir sind heute NIRGENDWO mehr sicher, die Aufweichung der Grenzen und der immer noch endlose Strom von Verbrechern aus aller Welt nach Europa stellen sicher, dass dies nur noch schlimmer wird.

WIR ALLE sollten uns dieser realen Gefahr stellen BEVOR ES ZU SPÄT IST. Wir müssen aufhören, die Gefahr zu verleugnen und zu ignorieren.
Wir müssen uns vorbereiten und ein wenig Zeit investieren, um zu lernen den Schaden zu begrenzen, zu verhindern, um uns notfalls selbst retten zu können.
Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, als JETZT, um damit zu beginnen.
Ich wünsche dir, dass du solche Fähigkeiten nie nutzen oder missen musst!

Autor: Mike Malak – Kontaktiere mich gern mit Fragen zu diesem Thema  – ich bin Nahkämpfer seit 45 Jahren, Trainer für Personenschutz seit über 25 Jahren, Sicherheitsexperte im internationalen Einsatz für rund 35 Jahre (inkl. Militärdienst in einer Eliteeinheit), Mitbegründer von SURVIVAL SELF-DEFENSE und  SEI DEIN EIGENER BODYGUARD

SEI DEIN EIGENER BODYGUARD geht auf sämtliche wichtigen Bereiche von Sicherheit, Survival, Nahkampf, Selbstschutz und Psychologie intensiv ein. 

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