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Nutze deine Survivalfähigkeiten jeden Tag denn es gibt gute Gründe dafür

SURVIVAL ist ein Alles umfassender Aspekt des Leben, mit dem wir jeden Tag konfrontiert sind, meist ohne darüber nachzudenken. Umgekehrt wird eine Survival-Situation, insbesondere wenn sie mehr als nur ein paar Stunden dauert, unser gesamtes Leben berühren und ändern.

Die moderne Gesellschaft mit ihrer massiven Infrastruktur und all ihren Annehmlichkeiten ermöglicht es, die Herausforderungen des Überlebens zu vergessen. Dies ändert jedoch nichts an der Realität. Überleben heißt nicht nur, Katastrophen zu überleben, sondern auch die Probleme des Lebens zu überleben.

Warum bereiten wir uns in diesem Sinne nur auf die bevorstehende “große Katastrophe” vor, auf den “Weltuntergang”? Das Leben ist derart, dass wir jeden Tag Gefahren ausgesetzt sind. Zugegeben, nicht alle diese Gefahren sind gleich groß. aber sie existieren trotzdem.

Ein betrunkener Fahrer, der unseren Weg auf der Strasse kreuzt, kann eine existenzielle Bedrohung sein, nicht weniger als ein Erdbeben. Immer nur komplett vom monatlichen Gehaltsscheck abhängig zu sein, kann die eigene Familie genauso in Gefahr bringen, hungern zu müssen, wie jede grosse Katastrophe, die die Lieferkette zum Erliegen bringt. Ein Wintersturm, der Stromleitungen unterbricht, kann uns in Dunkelheit und Kälte stürzen, genau wie ein EMP, Sonnensturm oder Terrorattacke auf die Stromversorgung.

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Warum meinen Viele, die einzige Bedrohung sei das “grosse Desaster”? Die Gefahr darin ist, dass der Grossteil der Bürger beginnt, Gefahr zu verdrängen, und eine grosse Katastrophe so sehr als “unwahrscheinlich” erklärt wird, dass man meint, sich nicht vorbereiten zu müssen.

Es ist viel sinnvoller, JEDEN Tag im Survival-Modus zu leben. Das ist nicht “Paranoia” – die grosse Ausrede für Leute, die zu bequem sind oder ideologische Gründe haben, um sich nicht vorzubereiten. Diese irrige Behauptung, man lebe in “Paranoia”, wenn man “so denkt und überall Gefahren sieht” – sie ist einfach falsch. Es ist tatsächlich genau UMGEKEHRT. Lass mich das etwas erläutern…

Die Wahrheit ist: wenn ich die nötigen Fähigkeiten beherrsche und in der Lage bin, Gefahren vorherzusehen (denn das ist MÖGLICH – genau DAS ist Personenschutzausbildung z.B.) und ich dann WEISS, dass ich auf Notfälle vorbereitet bin – dann SENKT dies die Angst, MINDERT mein Risiko, und ERHÖHT Sicherheit und Lebensqualität. Ich weiss, dass ich so nicht ausgeliefert bin, und ich muss weniger ängstlich in die Zukunft blicken.

Survival Self-Defense
Survival Self-Defense Training

Jeden Tag im Survival-Modus leben? Ist das nicht etwas übertrieben? Nein. Ist es nicht. Das weltberühmte Motto der Pfadfinder lautet: ALLZEIT bereit… und nicht “manchmal bereit” oder “sei bereit, wenn es grad nicht zu unbequem ist”…

Dies setzt natürlich voraus, dass wir genug Selbstdisziplin haben, um einige Fähigkeiten zu erwerben, uns mit ein wenig Ausrüstung vertraut zu machen, unsere Notvorräte aufzufüllen, anstatt sie nur zu verbrauchen und sie dann nicht zu haben, wenn man sie braucht. Aber wenn wir das schaffen, sind wir im Notfall dann nicht unter den hektischen, verzweifelten Menschen, die ums Überleben kämpfen, sondern wir sind VORBEREITET und waren bereits im Survival-Modus, als die Anderen noch heftig mit der Verdrängung der Gefahr beschäftigt waren.

Beginne mit dem Notvorrat

Da die meisten Prepper auf dem Weg zum Aufbau eines Lagerbestands beginnen, ist es sinnvoll, dass wir auch dort starten. Der Aufbau eines Vorrates, insbesondere an Nahrungsmitteln und Wasser, ist ein wichtiger Bestandteil des “Preppings”. Wenn eine Katastrophe eintritt, machen Vorräte den entscheidenden Unterschied.

Das Bevorraten von Lebensmittel ist zwar keine Hexenkunst, aber man muss ein paar simple Regeln beachten. Lebensmittel haben eine befristete Haltbarkeit. Ich habe manchmal den Eindruck, die Industrie nutze Verpackungen, die ganz gezielt dafür sorgen, dass Lebensmittel nur so und so lange haltbar sind. Aber das ist nur meine Vermutung. In jedem Fall ist SICHER, dass Lebensmittel nur so und so lange haltbar sind.

Eine einfache Lösung für dieses Problem besteht darin, die Lebensmittelvorräte auszuwechseln. Auf diese Weise wird nichts für einen längeren Zeitraum aufbewahrt. Verbrauche Vorräte bevor sie verderben, lagere nur Lebensmittel mit langer Haltbarkeit, und tausche regelmässig die Vorräte immer wieder aus.

Das ist eigentlich ziemlich einfach zu machen. Alles, was wir tun müssen, ist, das Kaufdatum auf Allem was wir kaufen zu markieren. Wenn wir diese Lebensmittel dann verwenden, beginnen wir immer mit den ältesten Vorräten. So wird das Inventar ständig aktualisiert.

So muss man immer nur das nachkaufen, was man verbraucht hat. Wer sich geschickt mit Vorräten beschäftigt, wird in keine Not geraten, wenn die Supermärkte von Hamsterkäufern geplündert werden, und die Preis in den Himmel steigen! Lies dazu auch DIESEN ARTIKEL (mit Video)

Anbau von Nahrungsmitteln

Viele Prepper sehen den eigenen Anbau ihrer eigenen Nahrung als das ultimative Mittel, um für eine große Katastrophe gerüstet zu sein. Sollte etwas so Wichtiges wie ein „EMP“ (electro magnetic pulse, etwa durch Sonnenwind) passieren, haben diejenigen, die ihre eigenen Nahrungsmittel anbauen, die größten Überlebenschancen.

Es ist eine Menge Arbeit, alle Lebensmittel selbst anzubauen und zu verarbeiten. Aber es ist eine grossartige Sache, was Survival betrifft. Mit durchschnittlichen Lebensmittelkosten von vielleicht ab 500 EURO pro Monat (für eine 2,5-köpfige Familie – die durchschnittliche Familiengröße von heute) kann man Geld in die Gartenarbeit und die Aufzucht von Tieren investieren, und trotzdem rasch viel Geld für das monatliche Lebensmittelbudget sparen.

Man muss kein “Pionier” sein, um eigenes Essen anzubauen. Viele Menschen beginnen mit einem kleinen Schrebergarten oder ein paar Hochbeeten, und entdecken dann, wie wundervoll es sein kann, draussen im Garten zu werkeln, gesundes Gemüse zu züchten, oder ein paar Kleintiere zu halten. Es ist ein beruhigender und angenehmer LEBENSSTIL.

Die Zeit und Arbeit, die man investieren muss, relativiert sich, wenn man bedenkt, was passiert, wenn ein Notfall eintritt. DANN ist es nämlich zu spät, um mit einem Garten zu beginnen (es dauert MONATE, bevor man etwas ernten kann). Daher ist es sinnvoll, JETZT zu beginnen, zu lernen und das reduzierte monatliche Lebensmittelbudget zu nutzen. Außerdem werden frische Eier vom eigenen Huhn deutlich besser schmecken.

Heizung

Ein weiterer Bereich des Survivals, den viele Menschen ignorieren, ist die Beheizung des Hauses. Die Heizkosten sind dramatisch gestiegen. ZU VIELE MENSCHEN sind praktisch GAR NICHT auf den Ausfall der Heizung vorbereitet. Die Heizungen werden aber z.B. bei Stromausfällen überwiegend auch ausfallen!

Wer kann, sollte für Notfälle vorsorgen, und einen Holzofen installieren (ggf. zusätzlich zur Heizung), und sich einige Holzvorräte anschaffen. Man kann Holzöfen fast GRATIS betreiben… Es gibt immer Menschen, die Bäume fällen, tote Äste abschneiden und zerborstene Stämme nach einem Sturm entfernen müssen.

Wer bereit ist, das Brennholz zu zerkleinern und zu transportieren, kann Brennholz kostenlos beziehen. Tatsächlich werden viele dieser Leute etwas dafür bezahlen, auch wenn man sie nicht darum bittet.

Wenn du eine Kettensäge und einen Pickup (oder Anhänger) zur Verfügung hast, kannst du am Samstag ganz einfach Holz einsammeln. Man muss es längere Zeit zum Trocknen lagern – teilweise mehrere Jahre – dafür benötigst du Platz. Und genau deshalb ist es JETZT wichtig, zu handeln und zu beginnen. Survival ist eben nicht etwas, was erst bei einer Katastrophe beginnt…

Off-Grid Power

Heizung ist nicht unser einziger Energieverbrauch. Wir nutzen z.B. elektrische Energie auch für die verschiedensten alltäglichen Aufgaben. Die moderne Gesellschaft ist grundsätzlich vom Strom abhängig. Im Alltag verbrauchen wir dauernd auf die eine oder andere Weise Strom.

Versierte Prepper haben ausreichend Alternativen – die man das ganze Jahr über auch zum SPAREN nutzen kann… auch die Stromkosten steigen ja pausenlos an. Es gibt Sonnenkollektoren, vielleicht eine kleine Windkraftanlage, damit wir zumindest etwas Strom produzieren können, auch wenn wir nicht genug produzieren können, um unsere Häuser komplett mit Strom zu versorgen. Aber es hilft mit, und im Notfall kann man zumindest eine Grundversorgung an Strom erzeugen.

Man kann so dauerhaft Stromkosten sparen und z.B. relativ einfach genügend Strom erzeugen für

das Laden von Akkus für schnurlose Elektrowerkzeuge

LED-Notbeleuchtung im Haus

LED-Beleuchtung im Gartenhaus

LED-Beleuchtung auf dem Dachboden

Ladestrom für Handys, Tablets und andere tragbare Geräte

die Pumpe für den Gartenteich oder Fischteich

uvm.

Zugleich kann man so eine Notstromversorgung (Batterien) erzeugen, und für längere Stromausfälle zumindest eine Basisversorgung sichern.

Wer nicht genug Wissen über Elektrik hat – schon aus Sicherheitsgründen – sollte einen Helfer finden, der die nötigen Fachkenntnisse hat, und von diesem LERNEN, so viel man kann.

Dein Bug Out Fahrzeug

Ich habe im Laufe der Jahre viele Ideen für das Ausrüsten von Fahrzeugen gesehen, von denen viele aber als Alltagsfahrzeug völlig unpraktisch sind. Andererseits gibt es aber auch viele gute Ideen. In Grossstädten mag es etwas seltsam erscheinen, mit einem Survival-Pickup oder Geländewagen durch die Straßen zu fahren. Aber es gibt viele Teile des Landes, in denen dies völlig normal aussehen würde.

Die Idee, ein spezielles Fahrzeug zu haben, nur um als Bug-Out-Fahrzeug zu dienen, macht für mich wenig Sinn. Ich möchte lieber etwas haben, das ich jeden Tag fahren kann, und in dem ich dann ggf. bereits sitze, wenn ich unterwegs bin, während ein Notfall eintritt. Dies würde auch dazu beitragen, dass meine Kollegen und Nachbarn nicht wissen, dass ich ein ausgestattetes Survival-Fahrzeug habe…

Gleichzeitig hilft der tägliche Gebrauch, das Fahrzeug in Schuss zu halten. Fahrzeuge, die lange stehen, neigen dazu, Probleme zu entwickeln, besonders Dichtungen usw. Frage einfach einen Wohnmobilbesitzer, der wird es dir sagen können. Ein Survival-Fahrzeug taugt nur etwas, wenn man es auch SOFORT und in jedem Moment nutzen kann… muss man erst daran herumbasteln, ist es eher ein Problem, als eine Hilfe.

Be Your Own Bodyguard
BE YOUR OWN BODYGUARD

Ein letzter Gedanke

Wirkliches Prepping ist eher ein Lebensstil, als ein Training. Es gibt praktische Anwendungen, es gibt aber vor Allem MENTALE Anwendungen, es geht um eine bestimmte Einstellung. Survival ist letztlich 80% Psychologie.

Das sollte für keinen Prepper ein Problem sein, da wir bereits eine Änderung unseres Lebensstils vorgenommen haben, in dem Moment, in dem wir uns entschieden haben, Prepper zu werden. Alles, was ich dann tue, ist, dies zu einer logischen, praktischen Umsetzung zu bringen. Dinge, die wir im Rahmen der Vorbereitung tun, werden zu einem Teil des Alltags. Auf diese Weise sparen wir Geld und verbessern die Vorbereitung für Notfälle aller Art.

Es gibt noch weitere Dinge, über die ich hier noch nicht gesprochen habe. Menschen, die jagen und fischen, üben bereits wertvolle Überlebensfähigkeiten aus. Auch DAS dient der Fähigkeit, sich und die Familie ernähren zu können, wenn eine Katastrophe ausbricht. Ich kenne Leute, die so fast die gesamte Versorgung mit Fleisch sichern, das ganze Jahr hindurch. Und in Sachen GELD SPAREN ist dies ein erheblicher Faktor.

Ein wichtiger Aspekt des Preppings ist, Alltagsnutzen und Prepping zu verbinden, um durch das Prepping Geld zu sparen, das man für andere Dinge nutzen kann, Fähigkeiten zu lernen, Freude zu haben, und zugleich die eigene Vorbereitung zu optimieren.

Weitere wichtige Artikel zu BASIC SURVIVAL findest du hier…

Gruss von MIKE MALAK

Mitbegründer von SEI DEIN EIGENER BODYGUARD und SURVIVAL SELF-DEFENSE

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