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KOMMT DER KRIEG IN DER UKRAINE – und welche Konsequenzen drohen den Menschen in den westlichen Ländern?

Lesedauer: 14 minutes

KOMMT DER 3. WELTKRIEG ODER BLEIBT ES EIN LOKAL BEGRENZTER KRIEG? HIER EINE AKTUALISIERUNG MEINES ARTIKELS:

Oder sind solche Befürchtungen, wie diverse europäische Politiker sie äusserten, überzogene Panikmache?

Eines ist klar: der Krieg hat begonnen. Niemand kann in dieser Phase wissen, wie er enden wird und wie sehr er sich ausweiten wird. Ich halte es für verantwortungslos und unklug, sich einzubilden, “so schlimm wird es schon nicht werden”. Putin wird höchstwahrscheinlich nur einen Rückzieher machen, wenn ihm zugleich entgegengekommen wird.

Es wird für uns Bürger auch im Westen schlimme Auswirkungen haben, wenn dieser Krieg in die nächste Phase geht. Der Cyberkrieg – mit Unterbrechungen unserer Versorgungsnetze – dürfte noch das geringste Problem sein, aber es wird enorm negative Folgen haben, sobald es dazu kommt.

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Die vergangenen Tage über erhielt ich Zuschriften aus vielen Ländern, von Lesern meines Blogs, die ganz unterschiedliche Positionen und Gedanken ausgedrückt haben. Lass mich kurz anmerken, ich selbst beziehe in diesem Artikel keine Position, weder für die eine, noch die andere Seite. Warum? Weil viel zu viel dunkle Politik im Spiel ist, und weil keine Seite offen und ehrlich spielt, weil (aus meiner Sicht) die Ukraine zum Spielball zwischen politischen und wirtschaftlichen Spielen der USA, der EU, der Nato und Russlands gemacht wurde. Für mich tragen Alle diese Seiten eine Mitverantwortung daran, dass diese gefährliche Situation etnstanden ist. Ich stelle mich darum, was meine Meinung betrifft, auf keine dieser Seiten.

Hier also nun eine kurze Liste der wesentlichen Gedankengänge, die Leser mir zusandten – ich weise darauf hin, dass diese Gedankenstränge nicht zwingend MEINE Meinung widergeben, ich zensiere diese Gedanken aber auch nicht, sondern stelle sie als Diskussionspunkte in den Raum – DANKE auch an Alle, die sich bei mir gemeldet haben:

* Putin hat viele Jahre im Dienste des KGB als erfolgreicher Offizier gearbeitet, stationiert in der damaligen DDR, und er hat viele (auch mörderische) Einsätze im Westen durchgeführt. Es war kein Zufall, dass er sich dann den Ex-Kanzler Schröder (bis heute) in seine Dienste angeln konnte… Putin hat nicht Etwas unüberlegt oder überstürzt begonnen. Er wusste, welche Sanktionen folgen würden und welche Konsequenzen das hat. DAMIT kann man Putin nicht stoppen.

* die gleichen Regierungsparteien wie heute in Deutschland haben seinerzeit Jugoslawien zerschlagen, um Russland Einfluss zu zerstören und um den Türken die Tür zum Balkan zu öffnen. Dafür hat die EU sogar Krankenhäuser in Belgrad bombardiert, und keiner von SPD oder den GRÜNEN unter Schröder und Fischer haben damals Verantwortung übernommen. Das waren auch Kriegsverbrechen. Heute treiben wieder mal SPD und GRÜNE und ihre Entsandten in der EU einne Krieg mit an, indem sie Russland unter Druck setzen. Diesmal mit umgekehrten Vorzeichen: die Separatisten in Jugoslawien wurden gefördert, aber die in der Ukraine verteufelt. Das ist Heuchelei. Das Ziel ist beide Male die Schwächung Russland gewesen. Darum müssen die westlichen Kriegsherren gar nicht so entrüstet oder unschuldig tun… schon gar nicht die heutige Regierung Deutschlands.

* die bisherigen Weltkriege fingen auch nicht an mit dem Gedanken, es würde ein WELTkrieg werden… das fing auch begrenzt an. Und was ist daraus geworden? Will man WIRKLICH den 3. Weltkrieg in Kauf nehmen, nur weil man Putin die Nato vor die Nase setzen will in der Ukraine? Die Kriegsgründe werden ein Stück weit vom Westen geliefert, und Putin greift sie gerne auf. Aber der Westen ist nicht ohne Schuld. NATO und EU zeigen sich unersättlich, und darin liegt ein Teil des Problems, mindestens ebenso, wie Putins Gier. Niemand weiss, ob sich diese lokale Krise nicht ausweitet. Es KANN wieder mal richtig knallen…

* die Ukraine hat das Recht, ihr Territorium zu verteidigen. Das ist völlig klar. Die Ukraine hat auch das Recht, sich auszusuchen, ob sie in die EU oder Nato eintreten will. Aber die Ukraine hat sich vielleicht nicht bis in letzte Konsequenz verdeutlicht, dass sie von den Amis und der EU nur ausgenutzt wird, missbraucht wird für deren Machtpolitik. Der Krieg wird damit enden, dass die Ukraine und die MENSCHEN einen hohen Preis zahlen müssen und vermutlich am Ende ohnehin ein Stück des Territoriums verlieren werden. Denn der Westen wird das einfach an die Russen verschachern, um den Krieg zu beenden. Wirtschaftlich wird es den Westen so sehr treffen, wie Russland. Nur die Amis reiben sich dann die Hände, alle Anderen zahlen den Preis… will man ausgerechnet Biden wirklich diesen Gefallen tun?

* Macht euch Nichts vor. Wenn der Westen in der Ukraine die Russland angreift, und die Russen in echte Schwierigkeiten geraten, dann wird das in einem sehr blutigen und brutalen Krieg mit allen Mitteln enden, die Russland einzusetzen hat. Ich verstehe die freiheitsliebenden Ukrainer, aber haben sich die Menschen im Baltikum, in Polen, in Rumänien und Ungarn, und selbst in Westeuropa wirklich klargemacht, was dann auf sie zukommt?

(Ende der Leserzuschriften)

Russland hat begonnen, erneut in die Ukraine einzumarschieren. WAS KOMMT NUN? Wladimir Putin hatte deutlich gemacht, dass er vollenden will, was er vor ein paar Jahren begonnen hat, als er die Krim annektierte. Natürlich wäre es ein besonders schreckliches Drama für die Menschen in der Ukraine… aber welche möglichen Folgen drohen uns Bürgern im Westen im Kriegsfalle?

Auf der einen Seite ist die Ukraine eine souveräne Nation, und die Vereinigten Staaten, wie auch die meisten europäischen Länder, haben sich lange für territoriale Integrität der Ukraine ausgesprochen, und sich gegen Russlands Ambitionen gestellt.

Aber im Kreml sieht es anders aus, und Putin hat mehrfach wiederholt, dass der Westen Russlands Sicherheitsbedenken ignoriere, und welche Gefahr dies beinhaltet.

Während jedes Land Sicherheitsbedenken der einen oder anderen Art hat, ist für Putin die Definition etwas anders als das, was die moderne Welt für akzeptabel hält.

Seine Position ist, dass Russland einen Puffer anderer Nationen zwischen sich und der EU bzw. Nato haben will, und darüber Kontrolle haben will. Sowohl unter Napoleon, wie im 1. und 2. Weltkrieg hat Russland bzw. die Sowjetunion brutale Überfälle auf sein Territorium erlebt, die stets aus dem Westen erfolgten. Darum kann man es aus russischer Sicht durchaus als Bedrohung empfinden, wenn der Westen in der Ukraine plötzlich ein Bedrohungspotential installiert, über NATO und EU. Das ist nicht viel anders, als wenn Russland nun Truppen und Raketen auf Kuba senden würde, um Kuba zu stärken.

Wie gesagt, aus russischer Sicht. Wie würden die USA dazu stehen, wenn im Gegenzug Russland sagte „gleiches Recht für Alle“, quasi wie du mir, so ich dir?

Andererseits versteht Herr Putin vielleicht nicht, oder will nicht akzeptieren, dass die Sowjetunion und der Warschauer Pakt nicht mehr existieren, und er nicht einseitig und mit militärischen Mitteln wieder Ansprüche durchsetzen will, die nach dem Völkerrecht nicht existieren.

Es ist nicht sein erstes Unterfangen in dieses Land, einzumarschieren noch ist es sein erstes Unterfangen, um sein Nachbarn anzugreifen. Abgesehen von seinem vorherigen Angriff auf der Halbinsel Krim, hat Putin auch das Land Georgien angegriffen. Seine Handlungen sehen immer mehr aus wie ein Schulhoftyrann, außer dass dieser Mobber tausende Panzer, Kriegsschiffe und mit Atombomben bestückte ballistische Raketen hat. Zudem steht die Gefahr im Raum, dass Russland sich auch an anderer freien Staaten vergreifen könnte, wie etwa im Baltikum, Finnland, Norwegen und Schweden.

In den vergangenen Wochen:

• Russland hat nun weit über 100.000 Soldaten und ihre militärische Ausrüstung an Standorte nahe der Grenze zur Ukraine verlegt.

• Russland hat „Übungen“ geplant, einschließlich des Abschusses von seegestützten Raketen vor der Küste Irlands, ein Land mit winzigem Militär (insgesamt 7.310 Personen) und insgesamt neun Schiffe in ihrer Marine; das größte davon kann kaum als Zerstörer bezeichnet werden und wird als „Offshore-Patrouillenschiff“ geführt, geschweige denn so etwas wie ein Schlachtschiff oder gar einen Flugzeugträger. Offiziell wurde das Manöver wieder von Russland abgesagt, aber das Gespenst dieser Möglichkeit existiert jetzt. Wer weiß, welche Atom-U-Boote vor Irland und Großbritannien liegen…

• Der britische Geheimdienst hat angeblich eine russische Verschwörung aufgedeckt, bei der der Präsident der Ukraine durch einen russlandfreundlichen ersetzt werden soll. Sicherlich – wie sich im Irakkrieg zeigte – sind Behauptungen des britischen Geheimdienstes nicht zwingend immer für bare Münze zu halten. Aber sicherlich besteht, ganz objektiv, die Möglichkeit, dass Russland dem alten sowjetischen (wie auch amerikanischen) Prinzip treu bleibt, und Strohmänner als neue Präsidenten in frisch eroberten Ländern einsetzt. Sowohl die USA, als auch die Sowjets haben dies u.a in Afghanistan oder Vietnam praktiziert…

• Putin hat die NATO gewarnt, dass „Jeder, der sich ihm in den Weg stellt, in verwandelt radioaktive Asche verwandelt wird“.

• Putin hat gedroht, russische Streitkräfte und Raketen 90 Meilen vor der US-Küste in Kuba zu stationieren.

Natürlich rechtfertigt Putin all seine Handlungen damit, dass er öffentlich sagt, dass er „defensive Schritte“ unternimmt, um sein Land vor den „Aggressionen des Westens“ zu schützen. Das klingt sehr nach der Art von Rhetorik, mit der Hitler im Zweiten Weltkrieg die europäischen Länder eroberte. Aber – um dies nochmals zu erwähnen – Russland WURDE 3 Mal großangelegt vom Westen her attackiert in der jüngeren Geschichte Europas, und dieses Argument steht darum im Raum.


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Also, was genau bedeutet diese Kriegsgefahr für uns jetzt?

So wie es jetzt aussieht, gibt es nur zwei Möglichkeiten:

• Putin tritt die Tür ein und marschiert in die Ukraine ein. Die Vereinigten Staaten und die europäischen Verbündeten – Allen voran mal wieder Großbritannien, die eben noch aus der EU austraten – werden Europa in den Krieg hineinziehen. Auf Russlands Seite besteht die Möglichkeit – auf welche Weise auch immer – das China und der Iran diese Lage für die ein oder andere unschöne Aktion ausnutzen, und so Russland Schützenhilfe leisten. Beide Länder schmiegen sich aktuell auffällig offen an Russland an…

• Putin hat die ganze Zeit geblufft, um die Ukraine und die NATO dazu zu bringen, vor seinen Forderungen zu kapitulieren, und Russlands territorialen Ansprüchen entgegen zu kommen, und evtl. den Eintritt der Ukraine in EU und NATO zu stoppen oder zumindest langfristiger aufzuschieben.

Wenn das Zweite der Fall ist, dann scheint Putin sich gefährlich in eine Ecke gedrängt zu haben, da weder die NATO, noch EU und die Vereinigten Staaten einen Rückzieher machen wollen. Sie sind Alle damit beschäftigt, Truppen und militärische Ausrüstung in die Ukraine zu schicken, offenbar bereit, die Nation zu verteidigen. Selbst der ukrainischen Führung ist die westliche Kriegsrhetorik zu gefährlich, sie mahnt den Westen zur Zurückhaltung, um Russland nicht den letzten rhetorischen Anstupser zu geben, um einzumarschieren.

Aber wenn Putin einfach so nachgibt, wird es schlecht für ihn aussehen und ihn als schwach und unfähig erscheinen lassen, seine Ziele zu erreichen. Es ist für ihn daher möglicherweise – aus russischer Sicht – eine „jetzt oder nie mehr“ Situation.

Das lässt es so aussehen, als stünden wir am Rande eines Krieges. Während Putins Handlungen und die Dinge, die er gesagt hat, als versuchte Druckmittel auf die NATO und die USA angesehen werden können, kann man sie ebenso als Vorboten eines Krieges betrachten.

Abgesehen von den Risiken der Cyberkriegsführung, über die ich unlängst geschrieben habe, ist das wirklich Besorgniserregende Putins Absicht, Militärkräfte 90 Meilen vor der US-Küste in Kuba zu stationieren.

Dies ist ein Zug, der an die Raketenkrise als Teil des letzten Kalten Krieges erinnert.

Ich gehe davon aus, dass Putin aus den Fehlern des damaligen Fiaskos gelernt hat und dafür sorgen wird, dass allen seinen Streitkräften, insbesondere Nuklearstreitkräften, diesmal auch wirklich voll funktionsfähige Waffen zur Verfügung stehen. Seinerzeit war es ein sowjetischer Bluff – diesmal wird es Ernst sein.

Es macht natürlich überhaupt keinen Sinn, dass Russland versucht, in die Vereinigten Staaten einzudringen.

Das amerikanische Militär ist immer noch größer als ihres, die USA haben viel mehr Flugzeugträger und anderes Kriegsgerät.

Der Versuch in die USA einzudringen würde bedeuten, den Atlantik zu überqueren, während die russischen Schiffe den ganzen Weg angegriffen würden. Es wäre ein bisschen so, wie die amerikanischen Bemühungen, Vorräte nach England während der frühen Tagen des Ersten Weltkriegs zu verschiffen. Es würde ein Fiasko für die Russen werden.

Das heißt aber nicht, dass sie die USA und Europa nicht angreifen werden. Die japanische Strategie für den Angriff auf Pearl Harbor ist immer noch erfolgversprechend, damals um die US-Pazifikflotte auszuschalten, um die japanische Übernahme des Orients nicht zu stören.

Russland könnte etwas Ähnliches tun und versuchen, das westliche Militär oder sogar westliche Regierungen zu enthaupten, insbesondere in den USA, damit alle Bemühungen, die wir unternehmen könnten, um der Ukraine zu helfen, behindert würden.

Ohne amerikanische Unterstützung ist es zweifelhaft, ob die NATO-Staaten einen Krieg mit Russland durchhalten können. Ohne die USA wird Russland Europa wahrscheinlich waffen- und truppenmäßig übertreffen, was europäische Bemühungen in der Ukraine mehr oder weniger vergeblich macht. Es würde sich zu einem langwierigen, blutigen Krieg hinziehen, und Europa würde selbst den „hohen Preis“ zahlen, den sie jetzt Russland androhen.

Die andere mögliche Option wäre der reine Erpressungsversuch Russlands, indem sie damit drohen, einige unserer Städte mit Interkontinentalraketen zu zerstören, wenn wir nicht beiseite treten, während sie in der Ukraine einfallen. Das war die Strategie des alten Kalten Krieges, die nukleare Pattsituation zwischen Ost und West, mit der Alle über 50 Jährigen ja noch vertraut sind.

Es gab immer einen Unterschied, wie die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion den thermonuklearen Krieg betrachteten. Der Westen sah es als eine No-Win-Situation, in der beide Seiten zerstört würden.

Die sowjetische Theorie darüber war jedoch ganz anders. Sie sahen einen solchen Krieg als etwas “Gewinnbares” an und entwickelten ihre Strategie, um genau das zu erreichen.

Ich denke, man kann mit Sicherheit sagen, dass das russische Militär immer noch diese alte Philosophie hat und jede Aktion gegen uns unter diesem Gesichtspunkt planen wird. Wir sollten nicht vergessen: heute HAT Russland funktionierenden Atomwaffen. Wir sind nicht mehr in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Es haben sich auch weitere Komponenten geändert:

* wie viele Spionageskandale seit dem 2. Weltkrieg zeigten, ist der gesamte Westen von russischen Spionen und Agenten durchsetzt. Begonnen mit der Atombombe bis hin zu sämtlichen anderen wirtschaftlichen, technischen und militärischen Staatsgeheimnissen haben die Sowjets (heute die Russen) nahezu sämtliche diese Geheimnisse ausspionieren können. Russische Agenten leben in allen westlichen Städten, und dürften sämtliche westliche Dienste unterwandert haben, insbesondere die Deutschen und Britischen. Und dabei sollte man nicht ganz vergessen, dass Putins größter Spionage-Coup der Einkauf eines deutschen Ex-Kanzlers, der BIS HEUTE Mitglied in der gleichen Partei ist, die auch heute wieder an der deutschen Regierung beteiligt ist. Zufall? Wie viel hat Russland nachgeholfen, DAMIT dies wieder so ist?

Natürlich distanziert die deutsche SPD sich jetzt von Schröder, der sich ja immerhin dem Kriegs- und Wirtschaftsfeind andient, aber aus der SPD rausgeworfen wurde Schröder ja auch nicht… die heutigen SPD-Führer waren teilweise immer Schröders Wasserträger… Für mich sind da noch extreme Skandale aufzuklären, die Niemand anspricht, weil alle politischen Kreise die SPD brauchen für Koalitionen. Das wiederum zeigt für mich persönlich, dass offenbar keine politische Seite Interesse hat, den Komplex „Schröder“ aufzuarbeiten. Darum ist kaum offen erkundet worden, welche Einflüsse es bis heute gibt, und auf welche Weise Schröder seine Kontakte für Putin wirklich ausnutzt…

Mach dir diese Dimension mal bewusst: Putin gelang der grösste Spionagecoup der jüngsten Geschichte, in dem er sich einen Ex-Kanzler angelte, der mitten während einer Legislaturperiode (oder wie lange vorher schon? Auch so ein Frage…) zum russischen Kriegsherrn wechselte.

* China und Iran sind weitere unbekannte Größen. Beide Länder sind aggressiv und kolonialistisch aktiv, um es diplomatisch auszudrücken, und beide Länder sind auf dem Sprung, um kriegerisch aktiv zu werden – im Nahen Osten und Taiwan z.B. Wie sich im Kriegsfalle diese Länder den USA gegenüber verhalten würden, ist völlig offen. Es muss mit ALLEM gerechnet werden, und die Kräfte sowohl der USA und auch der NATO können da schnell in Bedrängnis geraten.

Selbst Nord-Korea sollte man als möglichen Fakt nicht außer Acht lassen.

Wenn ich ein russischer Planer wäre,

*würde ich einen dreigleisigen Erstangriff planen: Cyberkrieg, um so viel wie möglich an technischer Infrastruktur zu stören, insbesondere die Kommunikation; ein EMP-Angriff, um das Netz auszuschalten, und als drittes die Möglichkeit schaffen, um punktuell Atomraketenangriffe auf entscheidende Kommandozentren, insbesondere Washington, DC und ggf. in Großbritannien, durchführen zu können, wenn dies nötig erscheint.

Die Überschneidung aller drei Ebenen sollte ausreichen, um entweder die westliche Führung zu destabilisieren oder genug Verwirrung zu stiften, um den Westen aus dem Krieg in der Ukraine herauszuhalten.

*Als zweite Stufe würden sich für mich die Nuklearstreitkräfte in Russland anbieten, falls es sich als notwendig erweisen sollte, einen voll ausgewachsenen Krieg gegen die USA zu führen. Ich glaube nicht, dass dies Jemand wirklich will, aber die Option steht ganz sicher auf dem strategischen Programm Russlands.

*Als dritte Stufe würde ich China und den Iran animieren, Aktionen durchzuführen, aus denen die USA sich nicht zurückziehen können, z.B Einmarsch in Taiwan und chinesische Aktionen im chinesischen Meer, oder Iranische Aktionen im Nahen Osten.

Bitte beachte, dass jede einzelne dieser drei Stufen an sich schon verheerend wäre.

Zusammen würden sie auf unermessliche Weise Schaden anrichten, aber die Realität ist, dass wahrscheinlich jede einzelne von ihnen ausreichen würde, um den Westen dauerhaft zu schädigen, insbesondere der Cyberkrieg und EMP.

Allerdings, wenn Putin tatsächlich einen Krieg anzetteln wollte, ist es viel sinnvoller, mit mehreren gleichzeitigen Angriffen zu beginnen, was seine Erfolgschancen erhöht.

Wir sind also mehreren Risiken ausgesetzt, sollte Russland in die Ukraine einmarschieren. Die relative Größe der beiden Nationen und ihrer Militärs tendiert stark zu Russlands Gunsten, sodass das eigentliche Problem für Russland darin besteht, den Westen so stark wie davon abzuhalten müsste, die Ukraine zu stärken. Das bedeutet, dass Russland vermutlich mit allen Mitteln dann die USA und die NATO in viele Konflikte auf allen Ebenen verwickeln wird.

Wir Alle wissen, was ein EMP-Angriff unserem Land antun würde, wie von vielen Autoren wiederholt diskutiert wurde; ein EMP-Angriff ist eine Attacke mit Elektromagnetischen Impulsen von solcher Stärke, dass weiträumige sämtliche elektronischen Geräte ausfallen. Die technische Infrastruktur wäre dann auf ein Mal ausgeschaltet, keine Computer mehr, keine Kommunikation, nicht mal mehr modernere Autos würden fahren.


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Aber was ist mit einem tatsächlichen Atomschlag?

Das war vor 40 Jahren ein großes Thema, aber seit dem Fall der Berliner Mauer haben Alle so getan, als gäbe es das Risiko nicht mehr. Russland verfügt jedoch immer noch über mehrere tausend Atomwaffen, mit der Fähigkeit, sie mit Bomberflugzeugen oder mit Raketen von Land aus oder dem Meer zu feuern. Wir sind heute wahrscheinlich so wenig, wie je zuvor, darauf vorbereitet, mit diesem Angriff fertig zu werden.

Was tun wir also, wenn Russland meinen theoretischen dreigleisigen Angriff versucht?

Unsere unmittelbare Sorge gilt dem Überleben des Nuklearangriffs, wenn wir in der Nähe eines der Ziele leben. Es gibt zahlreiche Karten online, die zeigen, was diese Ziele voraussichtlich sein werden. Die Frage, die sich uns jetzt stellt, ist, wie nah wir an diesen Zielen leben. Je weiter wir von ihnen entfernt leben, desto besser wird es sein. Bei einem EMP – setzen wir einmal voraus, dass solche eine Attacke zuerst kommt – funktionieren deine Computer und das Internet evtl. nicht mehr. Darum ist JETZT der Moment, sich zu informieren… wir sollten darum ganz dringen vorbeugen, wenigstens grundlegend, und uns informieren und vorsorgen.

Der alte Standard für einen atomaren Raketenangriff war früher eine Vorlaufzeit von 30 Minuten, wenn Moskau den Knopf drückte, bis Raketen in den USA einschlagen würden. Für Europa ist diese Zeit viel kürzer. Aber das war mit den Raketen, die aus Russland in die USA fliegen mussten. Wenn es Putin gelingt, sie in Kuba zu positionieren, wird die Flugzeit auf wenige Minuten reduziert sein; kaum genug Zeit, um in den Keller oder Bunker zu gehen, wenn wir überhaupt eine Warnung bekommen. Dieser Keller sollte besser bereit sein, gefüllt mit Essen, Wasser und anderen wichtigen Dingen, weil wir eine ganze Weile darin bleiben müssen.

Survivalists wurden und werden gern ausgelacht. Als ich im September 2019 einen Artikel über eine drohende Pandemie veröffentlichte, und zu Vorbereitungen riet, wurde das auch belächelt – ich warnte auf Basis der damals öffentlich verfügbarer Informationen – aber bereits ein Vierteljahr BEVOR die Corona-Pandemie in Europa zuschlug, als also der Name CORONA noch Keinem etwas sagte – siehe Artikel hier. Trotzdem traf meine Warnung voll zu, auch wenn Viele sie noch belächelten… und kaum später schlug man sich in Supermärkten ums Toilettenpapier… wer auf meine Warnung gehört hatte, dem blieb das erspart.

Ich will damit nur sagen: Survivalists mögen dir „übertrieben“ vorkommen, aber sie haben deshalb nicht immer Unrecht!

Ich möchte mit diesem hier vorliegenden Artikel nur ausdrücken, dass es wieder ganz akut die MÖGLICHKEIT einer grossen Katastrophe gibt – inklusive atomarer und nicht-konventioneller Mittel. Und man sollte dies nicht einfach verdrängen und ignorieren, weil es „so übertrieben“ wirkt. So, wie Corona dann real wurde, kann auch dieser Krieg real werden. Es ist keine pure Theorie! Putin meint es garantiert ernst – und der erste Schritte im Krieg führt dann zu den nächsten Schritten.

Das Überleben eines nuklearen Angriffs, falls es dazu käme, basiert auf zwei getrennten, aber miteinander verbundenen Dingen:

Die erste besteht darin, die Atomexplosion selbst zu überleben. Dazu gehört das Überleben der extremen Druckwelle, der starken Hitzewelle und der nuklearen Strahlung. Denke daran, dass es sowohl eine abgehende, als auch eine ankommende Druckwelle geben wird, von denen jede stark genug sein wird, um Gebäude und Bäume umzureißen.

Deine Entfernung von der Explosion – das Epizentrum ist für diesen Teil von entscheidender Bedeutung, daher hat dein Standort und deine Entfernung vom Epizentrum so ziemlich alles mit deinem Überlebenspotential zu tun. Wer in kleinen Gemeinden oder auf dem Land lebt, hat die wohl besten Überlebenschancen; in der Nähe von Regierungseinrichtungen, Militärstützpunkten oder wichtigen technischen Installationen wird es am schwierigsten sein, oder gar unmöglich.

Der Standort beeinflusst auch den zweiten Teil des Überlebenskampf nach einem nuklearen Angriff, und zwar den des Überlebens des nuklearen Niederschlags (Fallout). Wie stark der Fallout ausfällt, hängt davon ab, wie nahe man sich an Atomexplosionen befinden, zusammen mit den vorherrschenden Winden.

Fallout ist nukleares Material, das sich an Staub und Asche anheftet und wird mit der aufsteigenden Pilzwolke in die obere Atmosphäre getragen. Es kann lange dauern, bis dieser Staub fällt, weshalb man einen Monat im Keller bleiben muss, bis die zuständigen Behörden Entwarnung geben. Aber durch das Chaos kann man sich nicht zwingend darauf verlassen, dass Meldungen bei dir eingehen. Du musst einen eigenen Überlebensplan haben, Vorräte angelegt haben, und diese Zeit wirklich im Keller bleiben, denn ansonsten ist deine mittelfristige Überlebenschance extrem gering.

Es besteht eine ziemlich gute Chance, dass unsere Militärs sich an den Russen rächen werden,wenn sie können. Der Westen noch etliche Hundert aktive Interkontinentalraketen im Inventar und Schwerkraftbomben, die von Bombern der Luftwaffe und der Marine abgeworfen werden können.

Während ich sicher bin, dass dabei einige Militärs Genugtuung finden werden, wird diese Rache keinen Unterschied in unserer Überlebenschance machen, sondern nur in dem Sinne, dass ein noch größerer Teil der Welt vernichtet und in Unordnung geraten wird. In dem allgemein Chaos und Pandämonium werden zahllose weitere Konflikte, Aufstände, lokale Bürgerkriege usw. ausbrechen.

Deshalb, sobald wir unsere Keller und Bunker verlassen, beginnt die eigentliche Herausforderung des Überlebens. Wir werden in eine Welt hinauskommen, in der Alles, worauf wir angewiesen sind, zerstört sein wird. Dann werden nicht mehr nur die nuklearen Explosionen die große Sorge sein, sondern wie wir ohne ein funktionierendes Netz überleben können. Wir können Niemandem trauen; und wer klug war, um Vorräte anzulegen, wird von allen Anderen angegriffen werden, die dies versäumt und ignoriert haben.

Wenn du jetzt noch nicht bereit bist, bleibt noch ein wenig Zeit. Es wird einige Zeit dauern, ausreichend viele Atomwaffen von Russland nach Kuba zu bringen, also denke ich, dass wir noch einige Wochen haben, bevor der Krieg auf der vollen Breite beginnen wird. Aber das ist nur meine Vermutung. Es ist aber eine veritable MÖGLICHKEIT, die Niemand einfach von der Hand weisen kann. Es ist eine strategische und taktische Variante, die GARANTIERT von allen Seiten bereits durchgespielt wurde, mehr als nur ein Mal. Nur DU wurdest vielleicht noch nicht informiert…

Putins Drohung, militärische Kräfte in Kuba zu stationieren, könnte nichts weiter, als eine Drohung sein. Er könnte aber genauso gut morgen den Krieg ziehen. Wenn er es tut, werden Atomwaffen sicher nicht die erste Strategie sein. Aber würde Putin im Falle eines konventionellen Kriegs so weit in die Ecke gedrängt, dass er keinen Ausweg sieht und keinen anderen Weg, um zu siegen, dann MUSS der Westen – und dies heisst auch du und ich – damit rechnen, dann das große Chaos tatsächlich doch passiert.

Ganz sicher wird ein Cyberkrieg parallel mit dem konventionellen Krieg erfolgen – darum enthält dieser Artikel hier sicherlich eine nützliche Information.

Hoffen wir aber Alle gemeinsam, dass „die da Oben“ einen Ausweg aus der Krise finden, die sowohl Russland, als auch die Ukraine akzeptabel genug finden, um einen Krieg zu vermeiden…

Gruss von Mike Malak

Personenschutzausbilder und Operator seit ca. 35 Jahren, Mitbegründer von SURVIVAL SELF-DEFENSE und SEI DEIN EIGENER BODYGUARD

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