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HOME DEFENSE – Verteidigung zuhause, Selbstverteidigung mit äussersten Mitteln wenn dies unvermeidlich wird

Lesedauer: 11 minutes

HINWEIS: bevor du irgendwelche Waffen für deine Verteidigung einsetzt, insbesondere wenn du sie außerhalb deines Hauses mitführst, informiere dich dringend über die gültigen Gesetze zu Erwerb, Besitz und Mitnahme, sowie die anwendbaren Notwehrgesetze, die für den Ort gelten, an dem du dich aufhältst! Andere Länder, andere Gesetze…

Merkel, Biden, Obama, Macron, Johnson und andere Politiker, haben geschworen, uns Bürger zu entwaffnen, angeblich um die Welt zu einem sichereren Ort zu machen. Dieses Argument ist aber frei erfunden, und die Realität beweist, dass genau dort, wo die Gesetze verschärft wurden, die Gewalt mit Waffen ZUGENOMMEN HAT.

Beweis: Deutschland, England, Frankreich und bestimmte Regionen der USA, wie New York und Chicago.
In Wirklichkeit geht es nach meiner festen Überzeugung nicht darum, unser Leben sicherer zu machen, sondern einer bestimmten Form der Politik die totale Kontrolle zu geben. Nebenher angemerkt: alle faschistischen Diktatoren haben die Privatbevölkerung entwaffnen lassen, wie Hitler, Stalin uvm. Die Entwaffnung hat für mich überwiegend einen politischen Zweck, und dient nicht der Verbesserung der Sicherheit.

Es werden immer die Massenschießereien an Schulen in den USA angeführt; Tatsache ist aber, dass dies nie wesentlich mehr als 1% der Gesamtzahl an Schießereien in den USA betroffen hat. Fast 2/3 aller Schießereien sind Taten unter Gangs und im Drogenmilieu. Es sterben jedes Jahr mehr Tote im Strassenverkehr durch Unfälle, die durch illegalen HANDYGEBRAUCH verursacht werden, als durch Schiessereien an Schulen. Will man nun die Handys verbieten? Nein, sicher nicht. Die Hysterie um Waffenverbote sehe ich vielmehr als Teil einer Propaganda von Seiten bestimmter politischer Kreise.

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Tatsache ist weiter, dass in Europa die Kriminellen und Terroristen längst auf Morde mit Küchenmessern ausgewichen sind. Des weiteren haben auch in Europa Gangs und “Familien-Clans” unbeschränkten Zugang zu illegalen Waffen. Die meisten Morde, auch in den USA, werden mit ILLEGALEN Waffen begangen.

Kriminelle halten sich bekanntlich nicht an Verbote. Darum helfen Waffenverbote nur den KRIMINELLEN, und eben der Sorte Politik, die solche Verbote unter Vorwänden durchsetzen wollen, um die ehrliche, reguläre Bevölkerung besser unter Kontrolle bringen zu können. Der Gegenbeweis ist auch bekannt genug: in der Schweiz sind alle männlichen Einwohner im wehrfähigen Alter verpflichtet, ein Sturmgewehr zu Hause zu haben, inkl. Munition. Auch in der Schweiz werden Straftaten mit Schusswaffen zu 90% mit ILLEGALEN Waffen begangen… die VERBOTE bringen also keine Verbesserung der Sicherheit.

Ein anderer Fakt ist, dass Terroristen vielfach Fahrzeuge für ihre feigen Morde benutzen, um Bürger damit zu töten. Niemand aus der Politik kommt auf die Idee, Fahrzeuge zu verbieten oder Anhängern bestimmter Gruppen den Zugang zu Fahrzeugen zu verbieten. Das wäre aber logisch, wenn die Verbote wirklich nützlich wären. Sie sind es aber nicht. Wir Alle wissen dies.

Die Menschheit tötete sich gegenseitig schon lange vor der Erfindung der Feuerwaffe. Wenn die Menschheit wirklich aus Afrika stammt, wie behauptet wird, dann wurde das Morden dort erfunden. Anders gesagt: es existiert seit Urzeiten. Es wird bis auch heute fortgesetzt, mit Knüppeln, Macheten, Äxten, Messern. Seit Menschen das ersten Mal erkannt haben, dass Stöcke und Steine ​​verletzen und töten können, haben sie Alles, was sie finden konnten, als Waffe benutzt – für die Jagd und für Kriege untereinander. In rückständigen Ländern werden bis heute Steinigungen zur Tötung benutzt.

Als Fazit aus all dem Gesagten ist zu sagen, dass kein Verbot der Welt verhindern wird, dass bestimmte Menschen Zugang zu Waffen haben, inklusive Schusswaffen, und das mörderische veranlagte Menschen immer auch eine Waffe finden werden. Sogar in GEFÄNGNISSEN werden bei Gefangenen regelmässig illegale Schusswaffen gefunden; man frage nur die ehemaligen Rechtsanwälte der RAF-Terroristen in den 1970er Jahren… die sind in Deutschland dann später in genau den Parteien führende Mitglieder geworden, die nun Waffenverbote fordern… Zufall?

In Gefängnissen werden Schusswaffen samt Munition von Strafgefangenen selbst gebastelt. Das Waffenverbot schützt selbst DORT nicht davor, dass die Kriminellen, die Waffen wollen, sich welche beschaffen können.
Hinzu kommt, dass Mörder jedes andere mögliche Werkzeug benutzen, um Menschen zu töten. Heute mehr, als je zuvor seit dem 2. Weltkrieg.
Menschen werden auf offener Strasse oder in Bussen und Bahnen mit Hämmern, Äxte, Messern und Macheten attackiert. Wann gab es so etwas in den 60er, 70ern oder 80er Jahren? Heute steht dies bald wöchentlich in den Zeitungen.

Wenn wir in der Lage sein wollen, eine realistische, effektive Verteidigung für unseren Selbstschutz zu nutzen, kommen wir nicht umhin, uns selbst minimal DAS GLEICHE WISSEN und die GLEICHEN FÄHIGKEITEN anzueignen, wie die Kriminellen.

Wenn, und gerade wenn du keine Schusswaffen legal nutzen kannst oder willst, dann musst du dich intensiv mit allen anderen Möglichkeiten vertraut machen. In diesem Artikel hier beziehe ich mich schwerpunktmäßig auf die VERTEIDIGUNG ZUHAUSE (Home Defense) – dies spielt juristisch eine große Rolle, denn für die Heimverteidigung stehen dir selbst in Westeuropa, wo die Verbotswelle an Waffen immer grotesker wird, viele Optionen zur Verfügung, die du nicht legal auf der Straße nutzen kannst..

Aber es muss ganz dringend auch gesagt werden, dass es ein gewisses Maß an Training erfordert, um Werkzeuge und Waffen zur Verteidigung einzusetzen. Ohne das nötige Training – mental, wie praktisch – bringst du dich schnell selbst in Gefahr. Es gibt neben der praktischen Anwendung auch den psychologischen Bereich; so z.B. musst du dir klarmachen, dass du bei einem Gegner die Bereitschaft, seinerseits extreme Gewalt anzuwenden, in der Sekunde erhöhst, in der du eine Waffe in die Hand nimmst. Dh. in einem fachlich kompetenten Training musst du alle in Frage kommenden Aspekte behandeln und ausreichend üben, noch bevor du irgendeinen Gegenstand für deine Verteidigung in die Hand nimmst.

Glaube nicht, dass es mit dem Kauf irgendeiner Waffe getan ist! Bilde dir auch nicht ein, dass jeder Kriminelle garantiert wegläuft, nur weil du ein Messer ziehst. Du selbst erhöhst juristisch, wie real praktisch das Risiko und die Gefahr, selbst wenn du juristisch im Recht bist.
Erlerne darum alle nötigen Fähigkeiten, körperlich, mental und psychologisch, und lerne deine Grenzen kennen; es braucht viel Geschick und Übung, um Waffen sinnvoll und sicher für deine Verteidigung einzusetzen.

Bögen

Bögen waren Jahrhunderte lang die am häufigsten verwendete Distanzwaffe auf der ganzen Welt. Es gibt viele Dinge, die man an Bögen mögen kann, da sie leicht und präzise sind und eine ziemliche Distanz weit schießen können. Mit etwas Übung kann man mit einem extrem genau werden und sogar lernen, erstaunlich schnell damit zu schießen. Darüber hinaus haben sie den Vorteil, dass sie eine lautlose Waffe sind: außer dem „Twang“ der Bogensehne, ist Nichts zu hören.

Ich persönlich mag Bögen und auch Armbrüste, und wenn ich mich in einer Situation wiederfinden sollte, in der ich es für notwendig halte, zur Verteidigung mein Zuhause zu verlassen und auf die Jagd nach Gegnern zu gehen, würde ich wahrscheinlich einen Bogen einem Gewehr vorziehen. Für mich übertrifft der Vorteil, meine Feinde lautlos angreifen zu können, ohne dass sie wissen, woher die Schüsse kommen, die überlegene Feuerkraft eines Gewehrs. Natürlich haben Schrotflinten und Pistolen ihren Sinn, wenn sie legal benutzt werden können, aber die juristischen und praktischen Probleme sind auch nicht zu unterschätzen.

Die meisten Bogenjäger verwenden einen Bogen nur, um Wild auf eine Entfernung von bis zu 40 Metern zu töten, obwohl der Bogen selbst leicht auf die doppelte Entfernung töten kann. Das macht es möglich, einen Bogen für die meisten Verteidigungsszenarien im Freien zu verwenden. Für den Einsatz als Waffe im einem Gebäude muss bedacht werden, dass im Nahbereich der Platzbedarf für das Spannen eines Bogens es fast unmöglich macht, Bögen im Innenbereich effektiv einzusetzen.

Wenn du dich entscheidest, einen Bogen als Sekundärwaffe zu kaufen, dann heisst es üben, üben, üben. Mit einem Bogen kommt man nicht annähernd so schnell voran, wie mit einem Gewehr oder gar einer Pistole.
Dies ist eine Waffe, die viel mehr Geschick erfordert, um sie effektiv einzusetzen; beherrscht man diese Fähigkeit, kann ein Bogen sehr effektiv sein.

Messer

Knife Def Malak Kali

Messer haben eine große psychologische Wirkung auf einen Gegner. Ein scharfes Stück Stahl in der Hand eines Gegners zu sehen und zu wissen, dass es in ein paar Minuten in den eigenen Eingeweiden stecken könnte, reicht aus, um viele Täter abzuschrecken. Aber, um es zu wiederholen, du darfst keinesfalls darauf zählen, dass jeder Täter GARANTIERT wegläuft, nur weil du ein Messer ziehst. Die reale Welt zeigt, dass dies so einfach nicht zutrifft. Bevor du ein Messer in die Hand nimmst, MUSST DU AUSREICHEND TRAINIEREN – praktisch, mental, psychologisch.

Es ist viel schwieriger, ein Messer effektiv als Waffe einzusetzen, als die meisten Leute so denken. Es gibt sehr viele Fehler, die man dabei machen kann. Glaube nicht, dass du dich automatisch selbst verteidigen kannst, nur weil du ein Messer in der Hand hältst. Ein umfassendes Training ist für deine eigene Sicherheit von höchster Wichtigkeit.

Trotzdem empfehle ich, immer ein Messer dabei zu haben, wenn dies legal zulässig ist.
Wenn es die Situation erfordert, um dein Leben zu retten, könnte dieses Messer der letzte Ausweg sein.
Außerdem ist ein Messer im Alltag für viele Dinge nützlich, und auch für Survival-Situationen unverzichtbar.

Damit ein Messer als Waffe effektiv ist, muss es das richtige Messer sein und es muss richtig verwendet werden. Echte Kampfmesser unterscheiden sich stark von Jagdmessern, Beide haben verschiedene Funktionen, die du genau kennen solltest.

Die besten Kampfmesser haben eine Doppelklinge, die über die gesamte Hinterkante scharfgeschliffen ist. Diese Art von Messer ist u.a. als “Fairbairn-Dolch” bekannt, benannt nach seinem Erfinder William E. Fairbairn, einem britischen Elitesoldaten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der sich das Design in China abgeschaut hat, als er in Shanghai diente.
Der Vorteil des Messers im Fairbairn-Stil gegenüber anderen Stilen ist die Leichtigkeit des Eindringens, die es bietet. Es kann auch bei Hieben in beide Richtungen schneiden. Dies mag wie ein kleiner Unterschiede erscheinen, aber in einem echten Messerkampf um Leben und Tod sind dies enorme Vorteile.

Erfahre Messerkämpfer halten das Messer immer tief und sehr nah am eigenen Körper, mit der Messerspitze nach oben. Jemanden von oben zu erstechen, ist eine Amateuraktion und eine der Hollywood-Erfindungen. Der menschliche Körper ist zum Schutz vor Stichen, die von oben kommen, ziemlich gut “gepanzert”, zudem sind solche Attacken leicht abzuwehren (wenn man dies trainiert hat).
Andererseits hat der menschliche Körper fast keinen natürlichen Schutz vor Stichen von unten. Keine Knochenpartien schützen Bauch, Nieren, Leber und Unterleib. Man kann einem Feind viel leichter in den Bauch stechen und ernsthaften Schaden anrichten, indem man von unten sticht oder den Bauchraum aufschneidet. Durch die Schwerkraft fallen die Gedärme dann quasi von allein heraus.

Kein seriöser Fachmann wird ein Klappmesser als primäre Selbstverteidigungswaffe verwenden. Ich schmunzele immer über die sogenannten “taktischen Klappmesser”, die als “Kampfmesser” angepriesen werden. Klappmesser sind die allerletzte Notlösung und wurden NICHT als Kampfmesser erfunden, sondern für andere Zwecke. Klappmesser sind nicht “taktisch”, und kein Elitekämpfer der Welt würde versäumen, ein ECHTES taktisches Kampfmesser zu nutzen, und das sind feststehende Klingen.

Jedes feststehende Messer ist zuverlässiger, als ein Klappmesser. Die Probleme beginnen bereits damit, dass ein Messer erst aufgeklappt werden muss, um einsatzbereit zu sein. In einer wirklichen Situation um Leben und Tod sind die feinmotorischen Bewegungen stark eingeschränkt, durch Adrenalinwirkung u.a. Zu riskieren, dass man ein, zwei Sekunden braucht, bis dann Messer aufgeklappt ist, ist einfach inakzeptabel.
Vielfach sind heute Einhandmesser auch noch verboten… was natürlich nur den Terroristen hilft, die mit langen Messer, Macheten, Äxten und Hämmern unterwegs sind.

Nutze ein kleines feststehendes Messer, dass ebenso dezent mitgeführt werden kann.
Es besteht eine zu große Chance, dass es man sich beim Auf- und Zuklappen verletzt, dass der Klappmechanismus beschädigt wird oder blockiert, dass man mit blutigen, verschmutzten oder verschwitzten Fingern das Klappmesser nicht schnell genug auf bekommt. DENKE REAL – denke nicht, dass die Trainingssituation so ist, wie die wirkliche Welt. Auch auf Lock-Blades ist kein Verlass, da immer die Möglichkeit besteht, die Sperre versehentlich auszulösen und andere Probleme.
Experten tragen feststehende Klingen, und das hat gute Gründe.

Messer werfen

Wurfmesser haben viel Sexappeal, vor allem, weil es ein toller Showeffekt ist. Als Mittel zur Selbstverteidigung hat es jedoch keinen grossen Wert. Hollywood lässt uns glauben, dass Wurfmesser jedes Mal tief in die Brust eindringen. Aber dies ist bei beweglichen Zielen sehr schwierig… wer bleibt schon ruhig stehen, und lässt sich mit Messern bewerfen. Zudem würde ich mein Messer ungern wegwerfen, und falls ich gar nicht treffe (die Wahrscheinlichkeit ist nun mal gegeben), dann kann ein Gegner das Messer evtl. gegen mich benutzen.

Ich habe vor vielen Jahren gelernt, Messer zu werfen, weil ich dachte, es wäre nützlich zur Selbstverteidigung. Das war, bevor mir klar wurde, wie schwer es wirklich ist, einen beweglichen menschlichen Körper zu treffen. Die einzige Stelle, an der es effektiv wäre, Jemanden mit einem Wurfmesser zu treffen, wäre der Kopf – wenn die Person stillhielte. Dies schränkt die Nützlichkeit eines Wurfmessers stark ein. Als Ablenkungsmanöver und als Zeitvertreib ist das ok, ansonsten ist es einfach nicht realistisch.

Karambit-Messer

Shark Striker Verteidigungstool

Dieser Form eines speziellen Messers aus Südostasien ist für die Selbstverteidigung besonders nützlich, denn es erlaubt eine Reihe speziell dafür entwickelte Taktiken. Karambit-Messer gibt es in diversen Größe und Formen, und eine spezielle Version – Shark Striker genannt – ist auch ohne scharfe Schneide exzellent für die legale Verteidigung geeignet, und fällt nicht in die Messer-Kategorie (solange man die Klinge nicht wieder schärft). Mehr Infos zu Karambits hier….

Schwerter

Ein Schwert oder Machete kann in den Händen von Jemandem, der weiß, wie man so Etwas benutzt, eine furchterregende Waffe sein. Natürlich gibt es in unserer modernen Welt nur sehr wenige Menschen, die eine Vorstellung davon haben, wie man ein Schwert effektiv einsetzt.
Die allermeisten privaten Bürger haben wahrscheinlich noch nie ein echtes Schwert in der Hand gehalten, geschweige denn versucht, einen Gegner damit zu treffen.

Das Erlernen des Umgangs mit einem Schwert erfordert noch mehr Übung, als das Erlernen des Umgangs mit einem Bogen oder einem Messer. Allerdings hätte ich lieber ein Schwert in der Hand, wenn ich gegen einen mit einem Messer bewaffneten Gegner antreten würde. Die größere Reichweite eines Schwertes hat einige Vorteile gegenüber einem Messer.

Die Verwendung eines Schwertes erfordert ein erhebliches Maß an Training. Wenn man so die nötigen Fertigkeiten erlangt hat, kann man allerdings ein Schwert sehr schnell und sogar im Nahkampf effektiv einsetzen. Ein geübter Schwertkämpfer kann blitzschnell sogar auf engem Raum zuschlagen oder stechen.

Macheten sind das “Schwert des armen Mannes”. Echte Schwerter, auf die man vertrauen kann, kosten ab 500 EURO aufwärts. Eine vernünftige einfach Machete ist für 40, 50 Euro zu haben. Macheten sind sehr leicht, wendig und blitzschnell. Sie haben gegen gute Messer oder Schwerter einen Nachteil, weil sie dünn und leicht sind, aber Macheten sind in geübten Händen eine grausame Waffe.

Eine ausgezeichnete Zwischenlösung zwischen Messer, Schwert und Machete sind KUKHRIS. Dies sind die Nepalesischen “Wunderklingen” der berühmt-berüchtigten Gurkha-Krieger. Kukhris sind kürzer als eine Machete, haben deutlich dickere Klingen und sind stabil und leicht genug, um sie effektiv einzusetzen, wenn man die Bewegungen trainiert hat. Kukhris sind eine optimale Mischung aus, Messer, Axt und Kurzschwert. Mehr dazu hier…

Viele Menschen in den westlichen Ländern fürchten sich vor Klingen. Während früher den Jungs zur Konfirmation oder davor noch ein “Fahrtenmesser” geschenkt wurde, sind Messer heute als “böse” eingestuft. In anderen Kulturen ist das anders. Außerhalb Europas benutzt die ganze Welt Macheten und Messer von Kindesbeinen an, im Alltag, auf dem Feld, im Haushalt, als Statussymbol der Männer, als Mittel zur Konfliktlösung. Kein Wunder also, dass Messerstechereien heute mit nach Europa und in die USA und Kanada importiert wurden und heute eine grosse Bedrohung darstellen.
Es ist höchste Zeit, dass auch WIR uns wieder nüchtern und mit Vernunft mit Klingen aller Art beschäftigen.

Stöcke, Knüppel und Keulen

Diese Kategorie von Waffen wird als „Nahkampfwaffen“ bezeichnet und kann alles umfassen von Stock, Stab, Stange, Schläger, Schraubenschlüssel, Äxte, Hämmer und Keulen. Um daraus eine vielseitige Verteidigungswaffe zu machen, ist ein spezifisches Training nötig. Eine Keule immer nur wie einen Baseballschläger oder eine Axt zu nutzen, würde die vielen anderen Taktiken übersehen, die möglich sind.

Wer das nötige Training absolviert, kann mit einem Knüppel, Axt oder Keule selbst mehrere Gegner zugleich abwehren, die mit Messer oder Machete bewaffnet sind. Mit den optimalen Techniken ist man in der Lage, aus allen Positionen heraus in alle Richtungen zu schlagen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Objekte in dieser Kategorie (wenn geschickt ausgewählt) legal zu erwerben sind, der Besitz ist erlaubt, selbst das mitführen auf der Straße ist fast weltweit möglich, zudem finden sich solche Objekte überall, oder man kann sich ein solches Objekt rasch im Baumarkt kaufen.

Wie bei allen sogenannten “improvisierten Waffen” – also das Nutzen von Alltagsgegenständen zur Verteidigung – ist die durch richtiges Training erworbene Erfahrung und Routine wichtig; damit kann man nahezu jedes Objekt seiner Umgebung effektiv zur Abwehr von Angriffen nutzen.

Wurfsterne

Wurfsterne, auch „Shuriken“ genannt, sind eine weitere Waffe, die Hollywood verherrlicht hat. In den Filmen werden Menschen von fachmännisch geworfenen Metallsternen getötet, die von irgendeinem Kampfkunstexperten geworfen werden. In Wirklichkeit ist es fast unmöglich, einen Menschen (der nicht still stehenbleibt) damit schwer zu verletzen, außer man trifft voll gegen den Kopf; dies aber ist nicht so sehr leicht.

Der Shuriken wurde in Wirklichkeit als Ablenkungswaffe erfunden. Mit anderen Worten, man lenkt Jemanden damit lange genug, um weglaufen zu können oder einen anderen Angriff auszuführen.

Das andere Problem mit Shuriken ist, dass es viel Übung braucht, um sie überhaupt halbwegs effektiv einzusetzen. Ich werfe zum Zeitvertreib seit fast 50 Jahren Shuriken. Ich weiß, wie schwer es ist, bewegliche Ziele damit zu treffen.Vielleicht kann man Shuriken für Hinterhaltangriffe benutzen, und einen kleinen Effekt erzielen. In einem realen Kampf, eine Notwehrsituation also um sein Leben, ist es einfach vollkommen unsinnig, auf diese Sterne sein Überleben zu verwetten.
Mitführen darf man Wurfsterne ohnehin kaum irgendwo, da auch sie oft verbotene Objekte sind. Auch für den Alltag oder Survival-Situationen sind Wurfsterne wertlos.

Kampfsportwaffen (Kobudo)

Die meisten Kampfsportwaffen wurden aus Werkzeugen des Alltags entwickelt; witzigerweise so wie HEUTE, wo uns Bürgern WIEDER Waffen weggenommen werden, und sich Leute aus der Not geboren auf Kugelschreiber als “Waffen” verlegen….
In der Antike mussten Bauern und Handwerker herausfinden, wie sie ihr Werkzeuge als Waffen einsetzen konnten, da ihnen der Besitz echter Waffen verweigert wurde. “Die da Oben” wollten – wie heute – die Kontrolle haben und haben ihr Untertanen entwaffnet. Die Geschichte wiederholt sich halt immer wieder.

Wenn Kobudo-Waffen wie Sai, Tonfa oder Nunchaku von einem Experten verwendet werden, können sie sehr effektiv sein, aber wenn sie von einem Amateur verwendet werden, sind sie eine gute Möglichkeit, sich selbst zu verletzen. Für wirkliche Survival-Situationen sind sie nicht sehr nützlich. Das Mitführen ist auch nahezu überall verboten. Kobudo-Waffen sind auch zu auffällig, und erlauben keine Überraschungsaktionen.

Diese Waffen erfordern sehr viel Training und Übung, um sie nutzen zu können. Die berühmten Nunchakus sind ein gutes Gerät, um Hand-Auge-Koordination zu trainieren. Sie sind sicher auch besser, als KEINE Verteidigungswaffe. Aber da heute vielfach der Besitz verboten ist, das Mitführen sowieso, und weil sie keinerlei echten, praktischen Nutzen im Alltag haben, sind sie nicht sehr empfehlenswert für die Verteidigung. Man benötigt auch viel freien Platz, um sie zu handhaben, oder wird dauernd irgendwo vor Wände und Möbel schlagen.
Ich persönlich ziehe für Notwehr und Nothilfe bestimmte Messer und Macheten vor, oder Äxte, Keulen oder Stöcke.

Irgendein Objekt für die Verteidigung in der Hand zu haben, ist besser, als sich mit leeren Händen verteidigen zu müssen. Wenn man nicht so gut in Kampfkunsttechniken ausgebildet ist, dass man auch mehrere bewaffneten Angreifer wirklich zuverlässig allein mit den Händen außer Gefecht setzen kann, sind geeignete Verteidigungsobjekte die bessere Wahl.

Und wenn du dich für eine solche Waffe entscheiden musst, um eine Attacke abzuwehren und zu überleben, tue dies mit Bedacht, und sorge durch geeignetes Training für die nötigen Fähigkeiten und Fertigkeiten!

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Autor: Mike Malak, seit 35 Jahren Personenschützer und seit 30 Jahren Ausbilder für Personenschutz, Verteidigung, Selbstschutz und Survival

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