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Selbstverteidigung die dich ins Gefängnis bringen kann – TEIL 2 – bessere Konzepte als Gewalt

Lesedauer: 5 minutes

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WIE DEINE „SELBSTVERTEIDIGUNG“ ZUM GRUND WIRD, DASS DU INS GEFÄNGNIS WANDERST

Wir hatten in TEIL 1 dieses Artikels ja bereits erwähnt: es ist eine wirklich gute Strategie, bei der Selbstverteidigung – Notwehr – darauf zu achten, im Bereich der gesetzlichen Vorschriften zu bleiben.

Ein kluges Konzept für Verteidigung und Survival muss in jeder Trainingsphase einen Grundsatz beachten: handle ausschliesslich mit solchen Mitteln und Methoden, die deine Sicherheit verbessern und dein Überleben garantiert.

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Glaube mir bitte Eines: wegen schwerer Körperverletzung, Totschlags oder Mordes für lange Zeit ins Gefängnis zu wandern, trägt NICHT sonderlich zu deiner Sicherheit oder deinem Überleben bei…

Als Konsequenz aus dem eben Gesagten, muss jeder Aspekt des Trainings – also jede Taktik oder Technik – so gewählt werden, dass sie deutlich innerhalb der Grenzen der Legalität bleibt.

Aber dies geht noch deutlich weiter, als reines Taktiktraining: deine eigene „Gesinnung“ – neudeutsch auch Mindset genannt – muss ebenfalls dazu passen.

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Wenn du öffentlich eine Meinung publizierst, sagen wir in den Social Medias zum Beispiel, die aussagt, dass du einen Angreifer, einen Räuber, oder Einbrecher töten wirst, dann begehst du drei grosse Fehler: 1. Du begibst dich in den Bereich der Kriminalität 2. Du machst es für dich juristisch deutlich schwerer, irgendwann mal auf „Notwehr“ zu plädieren 3. Du trägst zu der ohnehin steigenden Gewalt bei.

So sehr du selbst glauben magst, es sei in Ordnung, gewalttätige, kriminelle Schwerverbrecher zu töten, die der Gesellschaft immensen Schaden und Schmerz zufügen: wenn du solche Absichten und Meinungen publizierst, legst du dich selbst herein, und bereitest dir im Fall der Fälle eine sehr schwierige juristische Ausgangslage.

Warum? Weil du eine TÖTUNGSABSICHT im Voraus ausgedrückt hast. Und es gibt keine einzige rechtliche Grundlage der Notwehr, die eine TÖTUNGSABSICHT rechtfertigen kann.

Es ist dann Mord oder bestenfalls Totschlag; mit der Tötungsabsicht, oder einem grobfahrlässigen Verhalten welches die Tötung in Kauf nimmt, in eine Konfrontation zu gehen, ist eine sehr schlechte Idee. Ganz gleich, WAS ein Angreifer tun mag, oder ein Einbrecher, oder ein Räuber. Es ist ganz einfach illegal, sich mit einer Absicht der Tötung zu verteidigen. Natürlich kann man einwenden, dass es nicht sehr klug ist, beispielsweise in Selbstverteidigung zu schiessen mit der einzigen Absicht, zu verletzen.

Darum wäre dies auch ein schlechtes Konzept. Das richtige Konzept ist „die angemessene Verteidigung gegen einen direkt bevorstehenden oder bereits laufenden Angriff zu stoppen“. Und zufälligerweise ist dies auch der erlaubte Rahmen der Notwehr 🙂

Das ist das einzig erlaubte Konzept. Sollte sich im Laufe der Verteidigungshandlung ergeben, dass du dabei einem Angreifer auf Basis der Verhältnismässigkeit der Mittel Verletzungen zufügen musstest, um ihn zu stoppen, und er daran stirbt oder schwerverletzt wird, dann ist dies vermutlich ZULÄSSIG. Aber mache dir klar, dass der Interpretationsrahmen VOR GERICHT sehr viel kleiner ist, als die Argumente, die du dir vielleicht selbst zurechtgelegt hast.

Nur, wenn du den Notwehrrahmen zu 100% beachtest, gab es für dich keine Alternative, um den von dir unprovozierten Gewaltangriff zu stoppen, um deine Gesundheit und dein Leben zu retten, oder das von Dritten (Nothilfe). Notwehr ist eine ziemlich komplizierte Sache. Hättest du FLIEHEN können, hast aber die Auseinandersetzung gewählt? Hättest du die Konfrontation vermeiden können?

Dann kann dir dies durchaus juristisch negativ ausgelegt werden, wenn du diese Möglichkeit nicht gewählt hast, und einen Dritten schwer verletzt oder getötet hast. Wenn du aus freien Stücken selbst an der Konfrontation teilnimmst, gilt das Notwehrrecht evtl. nicht mehr. Wenn deine Verteidigungsaktion von vornherein den möglichen Tod mit einschliessen, und die keine anderen Mittel trainiert hast, so kann auch das gegen dich sprechen usw.

Vor Gericht wirst du, ggf. dein Anwalt, so glaubhaft wie möglich vortragen, dass du dich so verteidigen musstest, weil es keine andere Wahl gab. Das aber wird sehr schwer werden, wenn der Staatsanwalt oder Anwalt der Gegenseite dann mit dem Wissen auftrumpft, dass du ein Training absolvierst, dass allein auf schwere Verletzung oder Tötung abzielt (ganz bestimmte Messerkampf-Taktiken), oder dass du vor 2 Jahren mal gepostet hast „Breche bei mir ein, und du wirst gekillt. Ich frage nicht zuerst, sondern ich schiesse zuerst“. Solche und ähnliche Sprüche findet man haufenweise in Posts. Und wenn du solche Sprüche irgendwo sonst herum posaunst, dann rechne damit, dass plötzlich in deiner Strafverhandlung ein Zeuge auftaucht, der aussagt, dass du so Etwas vorher schon angekündigt hattest.

Da zu behaupten, man hätte keine „andere Wahl gehabt“ wird dann relativ schwierig vor Gericht…

Alles, was zu deinem Glück dann noch fehlt, ist ein Staatsanwalt oder Richter, der zu der politischen Linie gehört, dass alle Bürger sowieso entwaffnet werden sollen… und du hattest gedacht, du würdest deine Waffe – welche auch immer – völlig legal einsetzen. Ja, das kann ins Auge gehen…

Übertreibe ich die Situation? Vielleicht hast du die letzten 10-20 Jahre die politische Diskussion nicht so verfolgt. Aber heute werden die Täter geschützt, und die VERTEIDIGER verteufelt. Heute wird Alles getan, um uns Alle SCHUTZLOSER zu machen. Und wer sich an die Gesetze hält, wird effektiv auch schutzloser gemacht, könnte man meinen. Die Straftäter halten sich ja nicht an Waffengesetze, sie morden weiter. Das wird täglich in England, Frankreich, Deutschland oder in New York und Chicago beweisen. Waffenverbote haben zur ERHÖHUNG der Zahlen von Gewaltattacken und Mord geführt.

Bevor du in Erwägung ziehst, Methoden zu trainieren und diese anzuwenden, die von Beginn an auf schwere Verletzung oder Tötung hinauslaufen: bedenke bitte, dass die meisten Leute, die solches Training anbieten und/oder trainieren in Wirklichkeit KEINE AHNUNG HABEN, was es bedeutet, zu töten. Menschlich, praktisch, juristisch, ethisch. Sie haben ausserhalb der Sporthallen überwiegend noch nie an tödlichen Auseinandersetzungen teilgenommen. Zugleich verhindern sie für sich selbst, für die Verteidigung und das Survival so zu trainieren, wie es legal und dennoch wirksam ist, weil sie sich auf Taktiken der schweren Gewalt konzentrieren.

Sehr viele Leute aus den Trainingsclubs leben vielfach in einer Illusion. Die Realität ist ANDERS, als die Trainingszeit in einer kontrollierten Umgebung dies widerspiegelt. Akzeptiere zunächst, dass du nicht weisst, was du nicht kennst. Die echte Welt da draussen hat NICHTS mit der Situation im Training zu tun. Und wie bereits erwähnt: sie schliesst die JUISTISCHE SEITE MIT EIN.

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Du kannst das Notwehrgesetz mit deinen Handlungen brechen, aber auch mit WORTEN, mit Posts, mit Kommentaren, mit wilden Sprüchen vor Zeugen.

Survival bedeutet NICHT „einen Kampf gewinnen“, sondern dich zu retten, ohne selbst verletzt zu werden oder in den Knast zu wandern. Schlägereien haben NICHTS mit Survival zu tun. Sicherheit kann nur durch MEHR SICHERHEIT erhöht werden. Nicht durch „Kampf“.

Die objektiv beste Strategie für Schutz, Survival und Sicherheit ist die Taktik auf Basis des echten, professionellen Personenschutzes. Sie zielt auf Verhinderung und Vermeidung ab, und setzt Gewalt nur dort ein, wo dies unvermeidlich wird. Dieses Konzept baut auf Klugheit, Planung, Aufmerksamkeit, Deeskalierung – und setzt Gewalt an die allerletzte Stelle. Und weil das so ist, ist diese Strategie 1:1 konform mit dem Notwehrgesetz. Wir – das Team von Malak Kali und Brillstein Security Group – nutzen das Konzept BE YOUR OWN BODYGUARD, dies beinhaltet ausschliesslich Taktiken auf Basis des Personenschutzes für das persönliche Survival und die Verteidigung.

HIER GEHT’S ZU TEIL 3 DIESES ARTIKEL…

Autor: Mike Malak, seit 35 Jahren Personenschützer und seit 30 Jahren Ausbilder für Personenschutz, Verteidigung, Selbstschutz und Survival – Mitbegründer des Malak Kali Konzepts SEI DEIN EIGENER BODYGUARD

Malak Kali Sei Dei Eigener Bofyguard
The Concept – BE YOUR OWN BODYGUARD
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